Novartis stoppt Studie mit Malaria-Mittel gegen Covid-19

Der Basler Pharmakonzern Novartis stoppt seine klinische Studie mit dem Malariamittel Hydroxychloroquine zur Behandlung der vom Coronavirus ausgelösten Erkrankung.

Drucken
Teilen
Novartis stoppt eine Studie zu den Auswirkungen eines Malaria-Medikaments gegen die Lungenkrankheit Covid-19. Die US-Gesundheitsbehörde FDA war aufgrund anderer Studien zum Schluss gekommen, dass das Malaria-Mittel gegen Covid-19 zu wenig wirksam sei.

Novartis stoppt eine Studie zu den Auswirkungen eines Malaria-Medikaments gegen die Lungenkrankheit Covid-19. Die US-Gesundheitsbehörde FDA war aufgrund anderer Studien zum Schluss gekommen, dass das Malaria-Mittel gegen Covid-19 zu wenig wirksam sei.

KEYSTONE/AP/Andrew Harnik
(sda/reuters)

Grund sei ein Mangel an Teilnehmern, teilt das Unternehmen mit. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte die Studie im April genehmigt. An den Tests sollten rund 440 mit dem Erreger infizierte, ins Spital eingelieferte Patienten teilnehmen.

Am Montag zog die FDA allerdings ihre Notfall-Genehmigung für den Einsatz des Malariamittels zurück. Auf Basis neuer Studien könne man nicht länger davon ausgehen, dass das oral verabreichte Mittel bei der Lungenerkrankung wirke, teilte die FDA mit.