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Panalpina wächst im Halbjahr und will weiter zulegen

Der Transport- und Logistikkonzern Panalpina bleibt auf Kurs: Die Gruppe wuchs im ersten Halbjahr zweistellig und verbesserte so auch die Ergebnisse.
Der Logistikkonzern steigerte sich im ersten Halbjahr vor allem im Luftfrachtgeschäft. (Bild zeigt ein Flugzeugmodell von Panalpina) (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Der Logistikkonzern steigerte sich im ersten Halbjahr vor allem im Luftfrachtgeschäft. (Bild zeigt ein Flugzeugmodell von Panalpina) (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

(sda/awp)

In der ersten Jahreshälfte wuchs der Umsatz der Gruppe um 11 Prozent auf 2,92 Milliarden Franken, wie es in der Mitteilung vom Dienstag hiess. Und auch den um volatile Frachtraten bereinigte und deshalb aussagekräftigere Bruttogewinn vermochte Panalpina um 11 Prozent zu steigern.

Das ausgedehnte Geschäftsvolumen macht sich auch im Ergebnis bemerkbar: Der operative Gewinn EBIT nahm um nicht ganz einen Drittel auf 54,7 Millionen Franken zu, und der Konzerngewinn kletterte um einen Fünftel auf 36,1 Millionen. Bis auf den Gewinn hat Panalpina die Erwartungen der Analysten in der Erfolgsrechnung auf allen Stufen übertroffen.

CEO sieht Firma auf Kurs

Konzernchef Stefan Karlen zeigte sich in der Mitteilung mit dem Erreichten zufrieden: Panalpina sei auf Kurs. Im profitablen Luftfrachtgeschäft gelang Panalpina ein Wachstum der Volumen von 3 Prozent, und der Bruttogewinn pro Tonne nahm im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent zu. Dabei rückte die EBIT-Marge zum Bruttogewinn, auch Konversionsmarge genannt, um 1,8 Punkte auf 15,1 Prozent vor.

Dagegen ging das Volumen in der Seefracht um 3 Prozent zurück und nach sechs Monaten resultiert nach wie vor ein EBIT-Verlust von 5,5 Millionen Franken. Immerhin erreichte die Sparte im zweiten Quartal allein betrachtet wieder die Gewinnzone, nachdem in den drei Jahresvierteln «rote Zahlen» geschrieben wurden. Man habe die Kosten unter Kontrolle, und im Volumen sei eine Erholung zu beobachten, so Karlen.

Wachstum beschleunigen

Im weiteren Jahresverlauf zielt Panalpina auf ein beschleunigtes Wachstum sowohl in der Luft- als auch in der Seefracht ab. Allerdings sei der Vergleich mit dem Rekordjahr 2017 schwierig, warnte die Gruppe.

Sorgen bereiten auch politische und wirtschaftliche Unsicherheiten. Gleichzeitig werde Panalpina daran arbeiten, die Organisation robuster und effizienter zu machen, ergänzte Karlen.

Panalpina ist zudem weiter auf Einkaufstour. Der Frachtspediteur kündigte am Dienstag die Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung an der südafrikanischen Frischwarenspezialistin Skyservices an. Die Gesellschaft betreibt mit 52 Angestellten zwei Lagerhäuser an den internationalen Flughäfen Johannesburg und Kapstadt.

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