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Pictet im ersten Semester mit tieferem Reingewinn

Die Genfer Bankengruppe Pictet muss im ersten Semester 2019 einen Gewinnrückgang hinnehmen. Die Erträge der Bank gingen zurück und die Ausgaben nahmen zu. Gewachsen sind derweil die verwalteten Vermögen.
Die Genfer Bank verwaltet mehr als 544 Milliarden Franken. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Die Genfer Bank verwaltet mehr als 544 Milliarden Franken. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

(sda/awp)

Unter dem Strich schrumpfte der Gewinn um 17 Prozent auf 265,3 Millionen Franken, wie aus dem am Montag auf der Internetseite von Pictet publizierten Halbjahresbericht hervorgeht. Der operative Geschäftserfolg lag mit 338,7 Millionen ein Fünftel tiefer als vor einem Jahr.

Gründe für den Ergebnisschwund sind der um 5 Prozent auf 1,28 Milliarden Franken gesunkene Geschäftsertrag bei gleichzeitig gut 2 Prozent höheren Kosten. Entsprechend hat sich das Kosten-Ertrags-Verhältnis (Cost-Income-Ratio) um 5 Prozentpunkte auf 74 Prozent verschlechtert.

Erfolg im Kommissionsgeschäft

Der Erfolg im Kommissionsgeschäft - das ist bei Pictet die mit Abstand grössten Ertragsquelle - nahm um 3 Prozent auf 1,07 Milliarden Franken ab. Um 7 Prozent auf 137 Millionen fiel indessen der Zinserfolg zurück, und um beinahe 30 Prozent auf 68,5 Millionen brach der Erfolg des Handelsgeschäfts ein.

Die Entwicklung der verwalteten Vermögen präsentiert sich in einem besseren Licht. Sie stiegen den Angaben zufolge im ersten Semester um 9,7 Prozent auf 544 Milliarden Franken per Mitte Jahr. In der Bilanz weist Pictet wie Ende 2018 Eigenmittel in Höhe von 3 Milliarden aus. Die Kernkapitalquote (Tier 1) blieb stabil bei 21,1 Prozent.

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