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PostAuto schliesst Neuorganisation nach Subventionsskandal ab

Mit der gesellschaftsrechtlichen Vereinfachung schliesst PostAuto die Neuorganisation des Unternehmens nach dem Subventionsskandal ab. Für rund 20 Mitarbeitende habe bisher noch keine passende Lösung gefunden werden können.
PostAuto sieht sich nach Abschluss der Neuorganisation bereit für einen Neustart. (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

PostAuto sieht sich nach Abschluss der Neuorganisation bereit für einen Neustart. (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

(sda)

Rund 540 Stellen seien neu definiert worden, 230 davon seien ausgeschrieben worden, teilte PostAuto am Donnerstag mit. Der überwiegende Teil der neuen Funktionen habe mit bestehenden Mitarbeitenden besetzt werden können.

Die 20 Mitarbeitenden, für die noch keine passende Lösung habe gefunden werden können, würden im Rahmen des Sozialplans PostAuto umfassend bei der Suche nach einer neuen Stelle unterstützt. Nicht betroffen von den organisatorischen Veränderungen sei das gesamte Fahr- und Kontrollpersonal.

Mit dem Eintrag der gesellschaftsrechtlichen Änderung ins Handelsregister löse PostAuto die 2016 eingeführte Holdingstruktur wieder auf. Zusammen mit der Rückzahlung der unrechtmässig bezogenen Abgeltungen, dem beabsichtigten Verkauf von CarPostal France an die französische Keolis S.A. und der Etablierung eines Compliane-Programms zum Subventionsrecht seien die im Juni 2018 vom Verwaltungsrat der Post angekündigten Massnahmen weitgehend umgesetzt.

Syndicom spricht von Chance

Die Neuorganisation und die personellen Veränderungen bei PostAuto sind nach Einschätzung der Gewerkschaft syndicom eine Chance für eine funktionierende Sozialpartnerschaft. Die Weichen seien gestellt worden, um Verfehlungen in Zukunft zu vermeiden.

Syndicom sei zuversichtlich, dass in den nächsten Monaten die noch offenen Fragen bezüglich der Rückzahlungen von Entschädigungen für Pausen Verpflegung gelöst werden und den 20 betroffenen Mitarbeitenden im Rahmen des Sozialplans ein sozialverträgliches Angebot gemacht werden könnten.

PostAuto hatte nach Bekanntwerden des Subventionsschwindels dem Bund, Kantonen und Gemeinden insgesamt rund 205 Millionen Franken an unrechtmässig bezogenen Subventionen zurückgezahlt. Noch hängig ist das vom Bundesamt für Polizei gegen den ehemaligen Postauto-Chef Daniel Landolf und dessen Finanzchef eingeleitete Verwaltungsverfahren.

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