Raiffeisen-Zentrale baut bis zu 200 Stellen ab

Bei Raiffeisen kommt es zu einem grösseren Sparprogramm: Die drittgrösste Bankengruppe der Schweiz will in der Zentrale bis ins Jahr 2020 bis zu 100 Millionen Franken einsparen, wie sie am Donnerstag mitteilte. Maximal würden 200 Stellen abgebaut.

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Bei der drittgrössten Schweizer Bankengruppe fallen einem Sparprogramm bis zu 200 Arbeitsplätze zum Opfer. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Bei der drittgrössten Schweizer Bankengruppe fallen einem Sparprogramm bis zu 200 Arbeitsplätze zum Opfer. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

(sda/awp)

Nach der Erneuerung des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung werde nun die Organisation optimiert und fokussiert, hiess es weiter. Ein «substanzieller Teil» des Personalabbaus solle über freiwillige Abgänge und Frühpensionierungen aufgefangen werden.

Konkret gibt es eine neue Organisationsstruktur. So würden zwei Departemente geschaffen, die ausschliesslich Dienstleistungen «für die Bedürfnisse der Raiffeisenbanken» sowie der direkt von der Zentrale betreuten Kunden erbringen würden. Diese Departemente heissen «Raiffeisenbank Services» (u.a. Vertriebsunterstützung, Marketing) und «Firmenkunden & Niederlassungen».

Dazu kämen die Einheiten «Produkte & Investment Services» (Hypotheken, Vorsorgen, Vermögen, Anlagegeschäft) sowie «Treasury & Markets» (Markt- und handelsorientierte Themen).

Daneben gebe es die unterstützenden Departemente «Finanzen & Personal», «Risiko & Compliance» sowie «IT & Services». Die Neuorganisation tritt laut den Angaben per 1. Juli in Kraft.

Die Sparmassnahme und die Reorganisation werden laut der Mitteilung unabhängig vom Programm «Reform 21» durchgeführt, welches die Abläufe in der gesamten Raiffeisen Gruppe klären soll.