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Röbi Rapp ist gestorben

Röbi Rapp ist tot. Rapp gilt als Vorreiter für die rechtliche Gleichstellung Homosexueller in der Schweiz.
Röbi Rapp, links, und Ernst Ostertag im Zürcher Stadthaus am Dienstag, 1. Juli 2003. Sie haben sich als erste registrierte Partnerschaft in der Stadt Zürich eintragen lassen. Am gleichen Tag trat das Gesetz über die Registrierung gleichgeschlechtlicher Paare in Kraft. (Bild: Keystone/WALTER BIERI)

Röbi Rapp, links, und Ernst Ostertag im Zürcher Stadthaus am Dienstag, 1. Juli 2003. Sie haben sich als erste registrierte Partnerschaft in der Stadt Zürich eintragen lassen. Am gleichen Tag trat das Gesetz über die Registrierung gleichgeschlechtlicher Paare in Kraft. (Bild: Keystone/WALTER BIERI)

(sda)

Rapp schlief am Sonntagabend nach langer Krankheit mit Hilfe einer Freitodbegleitung und im Beisein seiner Liebsten im Alter von 88 Jahren ein, wie Contrastfilm am Donnerstag mitteilte.

Bekannt wurde Rapp als Protagonist im Film «Der Kreis» unter der Regie von Stefan Haupt. Der Film, der 2014 erschien, erzählt die Lebens- und Liebesgeschichte von Röbi Rapp und seinem Lebensgefährten Ernst Ostertag.

Die beiden waren 61 Jahre lang ein Paar. Sie waren die ersten, die 2003 im Kanton Zürich ihre Partnerschaft haben eintragen lassen. Der Film wurde unter anderem mit vier Schweizer Filmpreisen ausgezeichnet und war Anwärter auf eine Oscar-Nomination.

Was Rapp und Ostertag in den 1950er- und 1960er- Jahren innerhalb der Untergrundorganisation «Der Kreis» über ganz Europa hinweg in Bewegung gesetzt hätten, sei einzigartig, schreibt Contrastfilm.

Röbi Rapp war nicht nur Protagonist in der Doku-Fiction «Der Kreis», sondern Jahre zuvor auch Kinderschauspieler. Er war Hauptdarsteller im Film «Das Menschlein Matthias» aus dem Jahr 1941. Der Film wurde am vergangenen Film Festival in Zürich erneut gezeigt.

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