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Rotenfluebahn will Betrieb nach Absturz am Freitag wieder aufnehmen

Die Rotenfluebahn nimmt nach dem Absturz einer Gondel den Betrieb am Freitag wieder auf. Grund für den Unfall vom Sonntag, bei dem niemand verletzt wurde, dürfte laut ersten Erkenntnissen der Wind gewesen sein.
Die zerstörte Gondel der Rotenfluebahn nach dem Absturz. 35'000 Franken kostet eine Gondel. (Bild: KEYSTONE/KANTONSPOLIZEI SCHWYZ)

Die zerstörte Gondel der Rotenfluebahn nach dem Absturz. 35'000 Franken kostet eine Gondel. (Bild: KEYSTONE/KANTONSPOLIZEI SCHWYZ)

(sda)

Eine aussergewöhnlich starke Windböe sei seitlich auf die leere Gondel getroffen, worauf diese so auspendelte, dass sie mit der Stütze kollidierte und abstürzte. Zusammen mit dem Hersteller habe man das Seil kontrolliert und nehme den Betrieb voraussichtlich am Freitag wieder auf, hiess es am Dienstag bei der Bahn auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Am Unfalltag hatten vorerst ruhige Windverhältnisse geherrscht, als sich die Wetter- und Windsituation plötzlich änderte. Daraufhin habe das Bahnpersonal sofort mit der Schliessung der Bahn begonnen und keine Gäste mehr einsteigen lassen. Laut der Bahnbetreiberin dauert es maximal 20 Minuten, um alle Gondeln zu leeren, just in dieser Zeit passierte der Unfall.

Die Seilbahn überwindet über 16 Stützen eine Höhendifferenz von 958 Metern. Die 23 Kabinen fassen je acht Personen. Zum Unfallzeitpunkt befand sich die vom Wind erfasste Gondel auf der Talfahrt bei der Stütze 6 im Bereich Rätigs. Die rund 50 Personen, die in weiteren Gondeln sassen, konnten die Bahn in den nächstgelegenen Stationen unverletzt verlassen.

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