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Schweiz rutscht in IMD-Rangliste auf den fünften Platz ab

Im internationalen Vergleich der Wettbewerbsfähigkeit ist die Schweiz laut dem World Competitiveness Report 2018 vom zweiten auf den fünften Rang abgerutscht. Gewonnen haben die USA, die gleich drei Plätze gutmachten und nun das Klassement anführen.
Die Schweiz hat laut einer Studie im internationalen Vergleich an Wettbewerbsfähigkeit verloren. Ein Grund dafür sind geringere Exporte. (Bild: KEYSTONE/EPA/KIMIMASA MAYAMA)

Die Schweiz hat laut einer Studie im internationalen Vergleich an Wettbewerbsfähigkeit verloren. Ein Grund dafür sind geringere Exporte. (Bild: KEYSTONE/EPA/KIMIMASA MAYAMA)

(sda)

Die gleichen fünf Länder machen auch in der diesjährigen Übersicht des Lausanner Management-Instituts IMD die Spitzenplätze unter sich aus. Hinter den USA rangieren Hongkong (Rang 2), Singapur (3), die Niederlande (4) und die Schweiz (5).

Verantwortlich für den Spitzenplatz der USA sind deren wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Infrastruktur. Die USA als die grösste Volkswirtschaft der Welt waren im vergangenen Jahr erstmals seit fünf Jahren nicht mehr in den Top Drei gewesen.

Weniger Exporte

Das Zurückfallen der Schweiz in der neusten Ausgabe der Studie rührt von einem Rückgang der Exporte her, aber auch in geringerem Ausmass von einer zunehmend festzustellenden drohenden Verlagerung von Forschungs- und Entwicklungszentren, wie das IMD feststellt.

Das Vorrücken der Niederlande vom fünften auf den vierten Platz begründen die Forscher mit der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, der öffentlichen Verwaltung und der Effizienz in der Geschäftstätigkeit.

Die weiteren Plätze unter den Top Ten besetzen überwiegend nordische Länder: Dänemark nimmt Rang 6 ein, Norwegen Rang 8 und Schweden Rang 9. Für diese Länder spricht vor allem die starke Leistungsfähigkeit des Privatsektors. Die Vereinigten Arabischen Emirate und Kanada komplettieren mit den Plätzen 7 und 10 die Top Ten.

Fortschritte bei der Schuldenhöhe und eine zunehmende Produktivität registrieren die Forscher unter anderem bei Österreich, das neu auf dem 18. Platz liegt und damit innert Jahresfrist sieben Plätze gutgemacht hat. Ebenfalls auf dem Vormarsch ist China. Die Volksrepublik hat sich um fünf Plätze auf neu Rang 13 verbessert.

Schlusslichter

Bei den Schlusslichtern der Rangliste hat sich wenig verändert. Venezuela (63) und die Mongolei (62) stehen am Ende der Liste. Leicht verbessert haben sich die Ukraine (59) und Brasilien (60). Etwas zurückgefallen ist hingegen Kroatien (61).

Nicht überraschend gemischt fallen die Resultate für den asiatischen Kontinent aus. Hinter den Spitzenplätzen von Hongkong und Singapur folgen als weitere Länder des Kontinents Taiwan (17) und Japan (25). Die grössten Rückschläge hinnehmen mussten die Philippinen, die 9 Plätze verloren und neu an 50. Stelle stehen.

Zwei Plätze gutgemacht hat Australien (19). Neuseeland hat hingegen 7 Plätze verloren und liegt noch auf Rang 23.

Gemischt fällt auch die Bilanz für die osteuropäischen Länder aus. Verbessert haben sich hier Litauen (32), Polen (34), Slowenien (37), Ungarn (47), Bulgarien (48) und Rumänien (49). Rückschläge einstecken mussten demgegenüber Tschechien (29), Estland (31) und die Slowakei (55).

Nachbarländer nicht in den Top Ten

Die Nachbarländer der Schweiz befinden sich allesamt nicht unter den zehn wettbewerbsfähigsten Ländern. Zwei Plätze verloren hat etwa Deutschland (15). Kaum Verbesserungen stellten die Forscher bei den westeuropäischen Ländern, wie Frankreich (28), Portugal (33) und Italien (42) fest. Knapp aus den Top Ten gefallen sind in diesem Jahr Irland (12) und Luxemburg (11).

Im Nahen Osten konnten sich trotz politischer Unsicherheiten alle Länder mit Ausnahme von Saudi-Arabien (39) verbessern. Fortschritte gemacht haben auch die meisten lateinamerikanischen Länder, etwa Argentinien (56), Brasilien (60) und Peru (54). Als einziges afrikanisches Land ist unverändert Süd-Afrika (53) rangiert.

Im IMD-Klassement werden seit 1989 jährlich über 60 Länder nach 258 Kriterien untersucht. Zwei Drittel der verwendeten Daten beruhen auf nationalen und internationalen Statistiken.

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