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Schweizer begrüssen das neue Jahr am Wasser oder vor der Kirche

Um das Alte Jahr ausklingen zu lassen und das Neue Jahr zu begrüssen, zieht es Schweizerinnen und Schweizer in den unterschiedlichen Regionen zumeist ans Wasser oder zu den grossen Sakralbauten.
(sda)

Zürichsee, Genfersee oder Rhein werden mit ihren Feuerwerken auch dieses Jahr wieder Hunderttausende zu ausgelassenen Neujahrsfeiern anziehen.

Etwas besinnlicher mag es beim Münster in Bern oder Basel oder vor der Kathedrale in Lausanne zugehen: Nachdem das Alte Jahr vergleichsweise bescheiden ausgeklungen sein wird, werden nach Mitternacht alle Register gezogen. Das Neue Jahr wird wuchtig mit dem grossen Geläut begrüsst.

Wetterunabhängiges Feuerwerk

Mindestens 150'000 Besucherinnen und Besucher werden zum Zürcher Silvesterzauber erwartet. Der Beginn des Neuen Jahres wird mit dem traditionellen Silvesterzauber-Feuerwerk über dem Zürichsee gefeiert.

Wie bereits im Vorjahr werden auch zu Beginn 2019 die Raketen für das Feuerwerk über dem Seebecken weniger hoch gefeuert. Damit wird verhindert, dass die farbenprächtigen Bilder in den Wolken und in Nebel verschwinden könnten.

Letztes Jahr war diese wetterunabhängige Variante erstmals ausprobiert worden und sie hat sich bewährt. Für einzelne, wenige Akzente werden aber auch in Zukunft Raketen bis 350 Meter abgefeuert.

In der Berner Altstadt versammeln sich jeweils Tausende kurz vor Mitternacht auf dem Münsterplatz - ausgerüstet mit Sektflaschen und Gläsern zum traditionsreichen Anstossen aufs neue Jahr. Feuerwerk aller Art wird entzündet, derweil die Münsterglocken ab viertel vor zwölf das alte Jahr ausläuten.

Die zwölf Glockenschläge um Mitternacht führt die Turmwartin mit der Burgerglocke aus. Danach ertönt das wuchtige Vollgeläut, während unten auf dem Platz die Korken knallen.

Alter Silvesterbrauch

Ein alter Silvesterbrauch wird im Berner Städtchen Laupen gepflegt: das Achetringele. Seit Jahrhunderten ist es für jeden Laupener Buben Ehrensache, entweder als maskierter Besenmann oder als mit Kuhglocken schellender Tringeler durchs Städtchen zu ziehen. So werden Dämonen vertrieben und Neujahrswünsche verkündet.

Basel feiert das neue Jahr mit einem Feuerwerk über dem Rhein. Dieses beginnt um halb eins und wird von Privaten sowie dem Swisslos-Fonds finanziert. Auf dem Münsterplatz findet die traditionelle besinnliche Feier statt. Den Auftakt dazu macht um halb zwölf der Stadtposaunenchor.

Kurz vor Mitternacht wird das Alte Jahr mit der grossen Glocke des Martinsturms des Basler Münsters ausgeläutet. Alle Glocken der Stadt läuten danach das Neue Jahr ein. Wiederum werden tausende Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Region erwartet.

St. Gallen ohne offizielle Feier

Viele hundert Menschen feiern den Jahresbeginn jeweils auf dem St. Galler Klosterplatz. Eine offizielle Feier gibt es nicht. Die Menschen kommen einfach dort zusammen.

Aus Rücksicht auf die Unesco-Weltkulturerbe-Bauten und aus Sicherheitsgründen ist es verboten, im Stiftsbezirk Feuerwerk oder Knallkörper abzubrennen. Der Kanton und die Stadt St. Gallen rufen die Bevölkerung zudem auf, Glasflaschen und übrige Abfälle in den bereitgestellten Abfallbehältern zu entsorgen.

Am erstmals stattfindenden «Eiszauber» auf der Kreuzbleiche in St. Gallen steigt dieses Jahr eine Silvester-Eis-Disco. Die Party auf Schlittschuhen beginnt um acht Uhr und um Mitternacht wird ein grosses Feuerwerk gezündet.

In Lausanne ist es am 31. Dezember Tradition, dass der Turm der Kathedrale rot beleuchtet wird. Musikliebhaber sind zudem ab halb elf zum Orgelkonzert eingeladen.

Genf lädt zum grossen Volksfest am Seeufer. Das Quai du Mont Blanc wird eigens für den Verkehr gesperrt, mehr als 40'000 Besucherinnen und Besucher werden erwartet. Auf drei Bühnen treten von neun bis drei Uhr diverse Musikgruppen auf. Und um Mitternacht erleuchtet ein grosses Feuerwerk die Szenerie.

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