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Schweizer Unternehmen planen Ausbau beim Personal

Der Aufschwung am Schweizer Arbeitsmarkt kommt weiter voran. Die Unternehmen planen, in den nächsten drei Monaten zusätzliche Stellen zu schaffen. Selbst im zuvor arg gebeutelten Gastgewerbe präsentiert sich die Lage recht erfreulich.
Der Stellenschwund bei Restaurants und Hotels dürfte laut dem KOF-Beschäftigungsindikator erstmals seit dem Frankenschock Anfang 2015 zu einem Halt kommen. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Der Stellenschwund bei Restaurants und Hotels dürfte laut dem KOF-Beschäftigungsindikator erstmals seit dem Frankenschock Anfang 2015 zu einem Halt kommen. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

(sda/awp)

Der KOF-Beschäftigungsindikator, der eine frühe Einschätzung zur Lage ermöglicht, notiert im dritten Quartal 2018 mit +5,7 Punkten leicht über dem Niveau des Vorquartals. Der Wert für das zweite Quartal wurde allerdings nach oben revidiert auf 4,4 von 3,6 Punkten, wie die Konjunkturforschungsstelle der ETH (KOF) am Freitag mitteilte.

Seit dem Einbruch nach dem Frankenschock Anfang 2015 befindet sich der Beschäftigungsindikator nun auf einem langsamen, aber stetigen Erholungskurs. Beim genannten Gastgewerbe sind die Beschäftigungserwartungen unter dem Strich sogar das erste Mal seit 2008 nicht mehr negativ, sondern ausgeglichen, schrieb die KOF weiter.

Optimistisch wie schon lange nicht mehr sind auch die Firmen im übrigen Dienstleistungsbereich wie der Informatik, der Kommunikation, dem Verkehrswesen, oder im Gesundheits- und Sozialwesen. In all diesen Branchen dürfte es zu einem weiteren Stellenaufbau kommen.

Industrie ebenfalls positiv

Auch der Beschäftigungsindikator der Industrie befindet sich leicht in positivem Territorium, während sich im Baugewerbe die Positiv- und Negativantworten die Waage halten.

Etwas schlechter sieht es im Detailhandel aus. Der Beschäftigungsindikator der Branche verharrt weiterhin recht deutlich im Minus.

Der KOF Beschäftigungsindikator wird aus den vierteljährlichen Konjunkturumfragen der KOF berechnet. Der positive Indikatorwert resultiert aus einem höheren Anteil an Umfrageteilnehmern, die in den kommenden Monaten Stellen schaffen wollen, als jene, die das Gegenteil planen.

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