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Spendenaktion für seltene Krankheiten bringt 2,1 Millionen Franken

Bei einer Sammelaktion für Betroffene von seltenen Erbkrankheiten sind am Wochenende über 2,1 Millionen Franken zusammengekommen. Tausende Freiwillige organisierten rund 300 Veranstaltungen für die Telethon-Sammlung am Freitag und Samstag.
Telethon: Bei einer Sammelaktion für einen guten Zweck sind am Wochenende rund 2,1 Millionen Franken zusammengekommen. (Bild: KEYSTONE/ALINE STAUB)

Telethon: Bei einer Sammelaktion für einen guten Zweck sind am Wochenende rund 2,1 Millionen Franken zusammengekommen. (Bild: KEYSTONE/ALINE STAUB)

(sda)

Die Aktionen fanden vorwiegend in der Westschweiz und im Tessin statt. In der Romandie machten neben Feuerwehrleuten, Freiwilligen auch viele Regionalradios (LFM, Radio FR, Rhône FM, RTN-BNJ) bei dem Spendenmarathon mit.

Bis Sonntagmorgen waren schliesslich 2'123’525 Franken zusammengekommen, wie die Organisatoren in der Nacht auf Sonntag mitteilten. Im Vorjahr waren es allerdings bei der gleichen Sammelaktion noch rund 2,4 Millionen Franken gewesen.

Alle Spendengelder wollen die Veranstalter laut eigenen Angaben in der Schweiz einsetzen. Unterstützt würden unter anderem medizinische Forschungsprojekte und Ferienlager.

Die Telethon-Sammelaktion fand in der Schweiz erstmals 1988 statt. Sie wird seither am ersten Dezember-Wochenende durchgeführt. Die Idee entstand 1966 in den USA, als der Komiker Jerry Lewis einen 24-Stunden-Spendenmarathon am Fernsehen organisierte.

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