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Sturmtief «Vaia» sorgt für Starkregen und gesperrte Pässe

Nach dem goldenen Frühherbst nun die Sintflut: Im Tessin, Wallis und Graubünden hat das Tief «Vaia» teils für heftige Niederschläge und Sturmböen gesorgt. Über grössere Schäden oder Verletzte war zunächst nichts bekannt. Folgen hatte das Wetter aber auf den Verkehr. Auch in Zentralschweiz sind mehrere Pässe gesperrt.
Wegen des starken Regens im Oberwallis wurde am Montag beispielsweise die Passstrasse auf den Simplon gesperrt. (Bild: KEYSTONE/ANDREA SOLTERMANN)

Wegen des starken Regens im Oberwallis wurde am Montag beispielsweise die Passstrasse auf den Simplon gesperrt. (Bild: KEYSTONE/ANDREA SOLTERMANN)

(sda)

In vom Dauerregen betroffenen Gebieten wurden am Montag mehrere Strassen wegen Lawinen- oder Steinschlaggefahr gesperrt. Alleine die Bündner Polizei rückte seit dem Wochenende 36-mal zu Verkehrsunfällen aus.

Der Wintereinbruch forderte auch die Schneeräumungsequipen stark. Sie hatten alle Hände voll zu tun auch mit dem Wegräumen der vielen auf die Strassen gefallenen Äste und der umgestürzten Bäume. Zahlreiche Alpenpässe wurden ab Montagmittag für die Winterpause geschlossen.

Passschliessungen: Furka, Susten, Klausen und Gotthard mit Wintersperre

In Absprache mit den Nachbarkantonen wurde am Furkapass (2431 m ü. M.), Sustenpass (2224 m ü. M.) und Klausenpass (1948 m ü. M.) sowie am Gotthardpass (2108 m ü. M.) die Wintersperre verhängt. Dies meldet die Urner Baudirektion in einer Mitteilung. Die Sustenpassstrasse ist nur noch bis Färnigen von der Urner Seite her befahrbar. Der Oberalppass (2044 m ü. M.) bleibt bis auf Weiteres gesperrt. (zfo)

Auch auf der Schiene kam es zu Behinderungen. Mindestens bis Betriebsschluss Montagnacht gesperrt blieb die Bahnstrecke zwischen Tschamut-Selva GR und Andermatt UR. Laut der Matterhorn Gotthard Bahn war wegen des starken Schneefalls keine Ersatzbeförderung möglich.

Frisch verschneite Landschaft bei Guendlischwand. (Bild: Anthony Anex/Keystone (28. Oktober 2018)
Kühe bei der Futtersuche in Maienfeld. (Bild: Gian Ehrenzeller/Keystone (28. Oktober 2018)
Kühe suchen auf einer verschneiten Wiese im Jura nach letzten grünen Grashalmen. (Bild: Jean-Christophe Bott/Keystone (Charbonniers, 28. Oktober 2018))
Kühe suchen auf einer verschneiten Wiese im Jura nach letzten grünen Grashalmen. (Bild: Jean-Christophe Bott/Keystone (Charbonniers, 28. Oktober 2018))
Ein Auto passiert den Pass Col du Mollendruz im Kanton Waadt. (Bild: Jean-Christophe Bott/Keystone (Charbonniers, 28. Oktober 2018))
Schafe auf einer verschneiten Strasse bei Grindelwald. (Bild: Anthony Anex/Keystone (28. Oktober 2018)
Frisch verschneite Landschaft bei Burglauenen. (Bild: Anthony Anex/Keystone (28. Oktober 2018))
Eine Person und ein Hund spazieren im verschneiten Wald bei Grindelwald. (Bild: Anthony Anex/Keystone (28. Oktober 2018))
Frisch verschneite Nadelbäume bei Grindelwald. (Bild: Anthony Anex/Keystone (28. Oktober 2018))
In die herbstlichen Farben mischt sich Weiss. (Bild: Anthony Anex/Keystone (Grindelwald, 28. Oktober 2018))
Bald werden hier wieder Schneesportler in Aktion sein. (Bild: Anthony Anex/Keystone (Adelboden, 28. Oktober 2018))
Wohl einer der ersten Schneemänner des Jahres. (Bild: Anthony Anex/Keystone (Adelboden, 28. Oktober 2018))
(Bild: Anthony Anex/Keystone (Adelboden, 28. Oktober 2018))
(Bild: Anthony Anex/Keystone (Adelboden, 28. Oktober 2018))
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Ende der Sommerzeit bringt Schnee und Regen

Vorsicht im Freien

Im Zeitraum von Samstagmitternacht bis am Montagnachmittag waren im westlichen Tessin über 250 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, auf der übrigen Alpensüdseite, im Oberengadin, im Simplongebiet und im Oberwallis über 170 Liter. Im Bündnerland wurde oberhalb von rund 1400 Metern lokal mehr als ein halber Meter Neuschnee gemessen.

Die Regen- und Schneefälle auf der Alpensüdseite und den nördlich angrenzenden Regionen sollen bis am Dienstagmittag anhalten. Schon jetzt hat der Regen die Böden mit Wasser gesättigt. Der Bund warnte deshalb vor spontanen Hangrutschungen und Steinschlägen. «Es ist bei intensiven Gewitterniederschlägen mit erhöhter Aktivität zu rechnen.»

In Teilen des Wallis, Tessins und Bündnerlands herrscht «grosse» Regengefahr - die vierte von fünf Gefahrenstufen. Die Behörden in den Kantonen Tessin und Wallis gaben Unwetterwarnungen heraus und mahnten die Bevölkerung zur Vorsicht im Freien.

Nicht nur die Niederschläge machten am Montag Sorgen, auch der Wind blies stark. Über den Alpen und im Süden wurden stürmische Südwinde verzeichnet. Die Behörden rieten auch deshalb von Wanderungen und anderen Outdooraktivitäten ab.

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