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Swiss Re erzielt zwar weniger Gewinn im ersten Quartal

Der Rückversicherer Swiss Re hat im ersten Quartal 2018 weniger verdient als noch vor Jahresfrist. Mit ein Grund dafür ist eine Anpassung in der Rechnungslegung. Insgesamt gelang es der Gruppe mit den Ergebnissen die Erwartungen der Analysten zu übertreffen.
Der Rückversicherer Swiss Re vermeldet zwar weniger Gewinn im ersten Quartal; Grund dafür waren jedoch Rechnungslegungsvorschriften. Operativ machte der Rückversicherer vorwärts. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ)

Der Rückversicherer Swiss Re vermeldet zwar weniger Gewinn im ersten Quartal; Grund dafür waren jedoch Rechnungslegungsvorschriften. Operativ machte der Rückversicherer vorwärts. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ)

(sda/awp)

Der Rückversicherer Swiss Re hat im ersten Quartal 2018 weniger verdient als noch vor Jahresfrist. Mit ein Grund dafür ist eine Anpassung in der Rechnungslegung. Insgesamt gelang es der Gruppe mit den Ergebnissen die Erwartungen der Analysten zu übertreffen.

Der Gewinn der Swiss Re sank in den ersten drei Monaten auf 457 Millionen US-Dollar nach 656 Millionen im Vorjahreszeitraum, wie der Konzern am Freitag mitteilte.

Das Ergebnis wird allein durch eine seit Anfang Jahr neu im Rechnungslegungsstandard US GAAP geltende Vorschrift mit 280 Millionen belastet. Neu werden Veränderungen im Marktwert von Aktienanlagen vollumfänglich in der Erfolgsrechnung erfasst. Ohne diesen Effekt läge der Gewinn bei 678 Millionen.

Operativ gelang es Swiss Re in der Nichtleben-Rückversicherung (P&C Re), die Combined Ratio als massgebende Kennzahl um 3,6 Prozentpunkte auf 92,0 Prozent zu verbessern.

Grossschäden aus Naturkatastrophen blieben im laufenden Jahr bislang aus. Demgegenüber hatte im März 2017 der Zyklon Debbie in Australien die Rechnung von Swiss Re mit gut 300 Millionen Dollar belastet. Der Gewinn in Bereich P&C Re erhöhte sich leicht auf 345 Millionen und jener bei Life&Health (L&H) ebenfalls leicht auf 201 Millionen.

13 Prozent mehr Bruttoprämien

Volumenmässig legte Swiss Re in der Berichtsperiode deutlich zu: Die gebuchten Bruttoprämien wuchsen gruppenweit um 13 Prozent auf 11,5 Milliarden. Dazu hätten alle Geschäftssegmente einen Beitrag geleistet, heisst es; etwas Hilfe kam aber auch von der Entwicklung der Wechselkurse.

Jeweils im April erneuern die Rückversicherer weitere Verträge mit Erstversicherern, wobei solche in Asien im Vordergrund stehen. Dabei habe sich die Preissituation weiter verbessert und das Vertragsprämienvolumen sei um 7 Prozent angewachsen, so die Swiss Re.

Zu den laufenden Gesprächen mit dem japanischen Technologiekonglomerat Softbank machte die Swiss Re in der Mitteilung keine Angaben. Zuletzt hatten Gerüchte die Runde gemacht, dass die Gespräche zwischen Softbank und Swiss Re ausgesetzt sind.

Die beiden Konzerne suchen nach möglichen Kooperation, wobei auf der einen Seite die immensen Datenmengen (Swiss Re) und auf der anderen Seite ein grosses Kundenpotenzial (Softbank) im Fokus stehen dürften. Laut letzten Aussagen des Swiss-Re-Managements wird sich Softbank mit höchstens 10 Prozent am Rückversicherer beteiligen und die dazu notwendigen Papiere am Markt erwerben.

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