Swiss streicht weitere Flüge wegen Coronavirus

Auch die Fluggesellschaft Swiss reduziert ihre Flugaktivitäten wegen des Coronavirus weiter. Die Streckenanpassungen betrifft ab Zürich und Genf das gesamte Kurz- und Mittelstreckennetz sowie auf der Langstrecke die Ziele Tokio, Osaka und Singapur

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Die Fluggesellschaft Swiss dünnt ihren Flugplan wegen des Coronavirus weiter aus.

Die Fluggesellschaft Swiss dünnt ihren Flugplan wegen des Coronavirus weiter aus.

KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ
(sda/awp)

Zuvor hatte bereits die Konzernmutter Lufthansa eine Reduktion des Flugplans angekündigt. Bei der Swiss werden nun die drei Langstreckenziele Tokio, Osaka und Singapur nun um je zwei wöchentliche Frequenzen reduziert, teilte die Swiss am Mittwoch mit..

Beim Kurz- und Mittelstreckennetz werde dagegen der Flugplan über das gesamte Streckennetz ausgedünnt, ergänzte eine Swiss-Sprecherin. Damit will die Swiss der gesunkenen Nachfrage Rechnung tragen.

Es stünden aber mit einer Ausnahme keine Flugzeuge am Boden, sagte die Sprecherin. Die Flugzeuge würden dynamisch eingesetzt. Damit seien die Abständen zwischen den Flügen grösser, hiess es bei der Swiss weiter. Lediglich eine Boeing 777 sei nicht im Dienst. Diese werde als Reserve genutzt, wenn die Swiss beispielsweise Wartungsarbeiten vorziehe.

Die Anpassungen am Kurz- und Mittelstreckennetz gelten laut der Mitteilung bis zum 28. März, diejenigen auf der Langstrecke bis zum 24. April. Insgesamt seien damit die Kapazitäten wegen des Coronavirus auf der Kurzstrecke um rund 20 Prozent gegenüber der Planung reduziert. Auf der Langstrecke sind es laut der Mitteilung rund 10 Prozent.