Talfahrt des Schweizer Automarktes geht im Mai weiter

Die Corona-Krise hatte die Schweizer Automobilbranche auch im Mai noch fest im Griff. Im vergangenen Monat wurden mit 13'890 Personenwagen 50,5 Prozent weniger Autos neu immatrikuliert als im Mai 2019.

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Die Zeiten für die Autobranche waren auch schon mal besser (Symbolbild).

Die Zeiten für die Autobranche waren auch schon mal besser (Symbolbild).

KEYSTONE/ENNIO LEANZA
(sda/awp)

Auch die Wiedereröffnung der Verkaufsräume habe noch keine spürbare Erholung gebracht, teilte der Branchenverband Auto-Schweiz am Dienstag mit. Nach dem rekordhohen Minus von 67,2 Prozent im April seien seit Jahresbeginn damit im Vergleich zum Vorjahr 38,9 Prozent weniger Neuimmatrikulationen registriert worden. Besserung sei wohl erst für die zweite Jahreshälfte in Sicht.

Konkret betrug die Zahl erstmals zum Verkehr zugelassener Personenwagen seit Beginn des Jahres 78'724 Fahrzeuge. Im Vorjahr waren nach den ersten fünf Monaten bereits 128'745 Einlösungen registriert worden.

«Der Neustart der gesamten Liefer- und Produktionsketten in der Automobilindustrie bis hin zur Auslieferung bestellter Fahrzeuge ist eine Herkulesaufgabe», heisst es im Communiqué. Die Herbeiführung des Normalzustands dürfte daher noch einige Monate in Anspruch nehmen.