Tote und Verletzte in Lawinen im Freiburgischen und in der Waadt

Bei einer Lawine in den Freiburger Voralpen ist am Samstag ein Mann tödlich verletzt worden. Zwei weitere Verschüttete kamen bei dem Unglück in der Region Gros Mont nahe Charmey mit leichten Verletzungen davon. Auch in der Waadt gab es einen Lawinentoten.

Drucken
Teilen
Lawine bei Charmey FR: Sie forderte einen Toten und zwei Verletzte. (Bild: Kapo FR)

Lawine bei Charmey FR: Sie forderte einen Toten und zwei Verletzte. (Bild: Kapo FR)

(sda)

Nach Angaben der Freiburger Kantonspolizei löste eine Gruppe von vierzehn Wanderern kurz vor 14 Uhr im Ort La Rupa eine Lawine aus. Drei Personen wurden verschüttet. Die übrigen Gruppenmitglieder alarmierten die Rettungskräfte und bargen ihre Kameraden. Die Verletzten wurden mit Helikoptern in zwei verschiedene Spitäler geflogen.

Ein 55-jähriger Mann sei danach an den Folgen seiner Verletzungen gestorben, teilte die Polizei weiter mit. Die anderen beiden Personen wurden nur leicht verletzt.

Zweite Lawine

Die Polizei leitete eine Untersuchung dazu ein, wie genau es zum Unglück kommen konnte. Die Behörde wies darauf hin, dass in dem Gebiet eine hohe Lawinengefahr geherrscht habe.

Glück im Unglück hatte in derselben Region eine weitere Person. Diese wurde im Gebiet Petit Mont von einer Lawine mitgerissen. Die Person konnte sich laut Polizei jedoch selbst aus den Schneemassen befreien und ins Tal zurückkehren.

Tourengänger verstorben

Auch auf dem Gemeindegebiet von Château-d’Oex VD ist am Samstag eine Lawine niedergegangen. Sie erfasste drei französische Skitourengänger. Zwei konnten schnell befreit werden. Der dritte, ein 39-Jähriger, verlor sein Leben.

Wie die Kantonspolizei Waadt am Sonntag mitteilte, gehörten die drei Verschütteten zu einer siebenköpfigen französischen Gruppe. Die zwei Geretteten wurden leicht verletzt ins Spital von Château-d’Oex gebracht. Das Todesopfer wurde vom alarmierten Rettungsdienst geborgen.