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Trockenheit führt zu rekordhohen Heu-Importen

Die anhaltende Trockenheit in diesem Jahr lässt die Heu-Importe in der Schweiz explodieren. So haben Landwirte von Januar bis September bereits mehr Heu eingeführt als in allen Gesamtjahren seit der Aufzeichnung im Jahr 1995.
Wegen des fehlenden Regens war einheimisches Heu in diesem Jahr Mangelware. (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Wegen des fehlenden Regens war einheimisches Heu in diesem Jahr Mangelware. (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

(sda)

Dies geht aus einer am Freitag publizierten Infografik des landwirtschaftlichen Informationsdienstes (LID) hervor, die sich auf die Zahlen der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) stützt. Demnach passierten in den ersten neun Monaten rund 179'800 Tonnen Heu im Wert von knapp 46 Millionen Franken die Schweizer Grenze.

Das sind bereits gut 13'000 Tonnen mehr als im Gesamtjahr 2011, das gemäss der Statistik das bisherige Rekordjahr darstellte. Mit Abstand die grössten Heumengen aus dem Ausland stammten aus den Nachbarländern Frankreich (82'918 Tonnen) und Deutschland (61'828 Tonnen). Zusammen steuerten sie rund 80 Prozent der importierten Menge bei.

Grund für die Mehrimporte sei die langanhaltende Trockenheit, welche das Graswachstum gebremst habe und Futter zur Mangelware werden liess, schreibt der LID.

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