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Umfrage: Stimmvolk im Streit um flankierende Massnahmen gespalten

Soll die Schweiz der EU bei den flankierenden Massnahmen und insbesondere beim Lohnschutz entgegenkommen? Das Stimmvolk ist in dieser Frage einer Erhebung zufolge tief gespalten.
Das geplante Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der EU ist eine Grossbaustelle und derzeit das dominierende politische Thema in der Schweiz. (Bild: KEYSTONE/APA/APA/HARALD SCHNEIDER)

Das geplante Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der EU ist eine Grossbaustelle und derzeit das dominierende politische Thema in der Schweiz. (Bild: KEYSTONE/APA/APA/HARALD SCHNEIDER)

(sda)

38 Prozent der Befragten sind gegen jegliche Zugeständnisse, wie aus einer am Freitag publizierten Tamedia-Umfrage unter 7635 Schweizern hervorgeht. Im Gegensatz dazu sprachen sich 20 Prozent für einen Kompromiss zugunsten eines Rahmenabkommens mit der EU aus. Weitere fünf Prozent hielten die bestehenden Massnahmen für schädlich für den Arbeitsmarkt und waren ebenfalls für Anpassungen.

Zusätzliche 20 Prozent befürworteten lediglich technische Anpassungen. Unter dem Strich soll sich ihrer Meinung nach der Lohnschutz aber nicht ändern. Ganze 17 Prozent hatten bei der Umfrage keine Meinung.

Aufgeschlüsselt nach Parteien zeigte sich, dass die linke Basis kompromissbereiter war, als es die Spitzen von SP und Gewerkschaften sind. Bei SP und Grünen waren lediglich 18 Prozent der Ansicht, die Schweiz solle gar keine Zugeständnisse machen.

Bei den Bürgerlichen zeigten sich vor allem die SVP-Anhänger (72 Prozent) hart gegenüber der EU. Bei FDP und CVP war die Kompromissbereitschaft weitaus grösser. Dort sprachen sich nur 27 respektive 23 Prozent gegen jegliche Anpassungen aus.

Die gewichtete Online-Umfrage wurde am 6. und 7. August durchgeführt, also unmittelbar vor dem Eklat zwischen dem Bundesrat und den Gewerkschaften im Streit um den Lohnschutz. An der Umfrage nahmen Personen aus der ganzen Schweiz teil.

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