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Umzugsstudie zeigt: Landbewohner sind offener für Neues

Die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer zieht wegen eines Stellenwechsels um. Dies zeigt eine am Donnerstag veröffentlichte Studie der Baloîse-Tochter MOVU. Eine grössere Wohnung ist der häufigste Grund für einen Umzug in der Schweiz.
Schweizer scheuen beim Umzug grosse Distanzen. (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Schweizer scheuen beim Umzug grosse Distanzen. (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

(sda)

Gemäss der repräsentativen Studie der Umzugsplattform ziehen 36 Prozent der Befragten in eine grössere Wohnung. Elf Prozent der Befragten ziehen mit dem Partner zusammen, weitere zehn Prozent ziehen aufgrund eines Jobwechsels um.

Fünf Prozent der Umziehenden geben an, dass sie aufgrund einer Trennung aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen. Ein Todesfall oder ein Umzug ins Altersheim seien für jeweils ein Prozent der Befragten ausschlaggebend, wie die Baloîse-Holding schreibt.

Grosse Umzugsdistanzen sind in der Schweiz eine Ausnahme. So liegen bei 55 Prozent aller Umziehenden zwischen dem alten und dem neuen Zuhause weniger als zehn Kilometer. Insbesondere in den Städten Basel und Zürich wohnhafte Personen blieben gerne innerhalb ihrer Gemeinde, schreibt die Baloîse-Holding. Demgegenüber wechseln Aargauer und Schwyzer bei einem Umzug öfter die Gemeinde.

Landbewohner sind offener für Neues

Beim Blick auf die Kantone zeigt sich, dass die in Zürich wohnhaften Personen ihren Kanton bei einem Umzug nur selten verlassen. Auch Bewohner aus der Waadt, dem Wallis und Bern würden sich dieser Tendenz anschliessen, schreibt die Baloîse-Holding. Ganz anders sieht es in den Kantonen Schwyz, Zug und Graubünden aus. Hier verzeichnen die Umziehenden die höchsten Prozentwerte für einen Kantonswechsel.

Bei Umzügen innerhalb von Städten oder bei einem Wechsel zwischen zwei Städten liegen gemäss der Umzugsstudie Singlehaushalte vorne. Ebenso bilden Singles die grösste Gruppe der Umziehenden, welche von Agglomerationen in die Städte ziehen.

In den Agglomerationen selber seien es hingegen vor allem Familien, welche innerhalb dieser umziehen würden, heisst es in der Studie. Den grössten Anteil an Haushalten, welche von der Stadt in die Agglomeration ziehen, stellen die Zweipersonenhaushalte dar.

Röstigraben bei den Kosten

Auch bei den aufgewendeten Kosten zeigten sich grosse Unterschiede, wie die Baloîse-Holding schreibt. Demnach geben Personen aus der Deutschschweiz mehr Geld für ihren Umzug aus als Personen aus der Romandie. Spitzenreiter sind Umziehende aus dem Kanton Zug: Sie geben im Durchschnitt mehr als 2000 Franken für ihren Umzug aus, während im Kanton Genf Wohnhafte mit durchschnittlich 1500 Franken am wenigsten ausgeben.

Für ihre repräsentative Studie befragte die Baloîse-Tochter 5265 Kunden. MOVU ist nach eigenen Angaben die grösste Umzugsplattform der Schweiz. Jedes Jahr beziehen über 50’000 Kunden Umzugsofferten über MOVU.

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