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USA fordern von Novartis mehr Informationen über Daten-Manipulation

Der US-Senat fordert von dem Schweizer Pharmakonzern mehr Informationen wegen manipulierter Testdaten bei seiner Gentherapie Zolgensma. Bei dem mit zwei Millionen Dollar pro Einzeldosis teuersten Medikament der Welt waren manipulierte Testdaten festgestellt worden.
Der Basler Pharmakonzern Novartis hat den Erhalt eines Schreibens aus den USA bestätigt, bei dem es um zurückgehaltene Daten zu einem Medikament gehen soll. (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

Der Basler Pharmakonzern Novartis hat den Erhalt eines Schreibens aus den USA bestätigt, bei dem es um zurückgehaltene Daten zu einem Medikament gehen soll. (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

(sda/reu)

Die US-Arzneimittelbehörde FDA wirft Novartis vor, die Manipulationen zu lange nicht öffentlich gemacht zu habe. Novartis geht von einem Einzelfall aus.

Der Vorsitzende des Finanzausschusses im US-Senat, Chuck Grassley, setzte Novartis nun eine Frist bis zum 23. August, bis zu der Konzern genaue Angaben zu dem Fall liefern soll. Darunter sollen alle internen Untersuchungsberichte sein. Grassley will vor allem in Erfahrung bringen, wann genau Novartis von der Manipulation der Daten Kenntnis erlangte.

In dem Fall drohen den Schweizern straf- und zivilrechtliche Folgen in den Vereinigten Staaten. Novartis hatte zugegeben, dass man von den falschen Daten wusste, die Behörden aber erst nach Abschluss einer internen Untersuchung informierte. Novartis bestätigte den Eingang des Schreibens von Grassley.

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