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Versandapotheke Zur Rose gibt Gas und legt Finanzziele höher

Die Versandapotheke Zur Rose gibt Gas und steckt nach einer Reihe von Übernahmen die Finanzziele höher. Der Umsatz soll im nächsten Jahr um fast ein Drittel wachsen. Auch die Gewinne sollen in den nächsten Jahren reichlicher sprudeln.
Die Frauenfelder Versandapotheke setzt auch auf Shop-in-Shop-Apotheke wie hier in einer Migros-Filiale. (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Die Frauenfelder Versandapotheke setzt auch auf Shop-in-Shop-Apotheke wie hier in einer Migros-Filiale. (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

(sda/awp)

Damit setzt sich die Gruppe vom niederländischen Konkurrenten Shop Apotheke ab, der mit einer Gewinnwarnung die Anleger geschockt hatte, was auch die Zur Rose-Aktie am Vortag um 9 Prozent in die Tiefe gezogen hatte. Nun reagiert die Zur Rose-Aktie mit einem Kurssprung von 5 Prozent auf die höheren Umsatz- und Gewinnaussichten.

Am Ausblick für das laufende Jahr hält das Unternehmen laut eigenen Angaben vom Donnerstag fest. Für 2018 rechnet Zur Rose mit einem Wachstum in Lokalwährungen von über 20 Prozent. Zudem soll das operative Ergebnis vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) unter Ausschluss von Einmalkosten die Gewinnschwelle erreichen. Im vergangenen Jahr hatte Zur Rose beim EBITDA einen Verlust von 21,2 Millionen Franken eingefahren.

Die Anleger reagierten besonders erfreut. Dies bestätige indirekt, dass die Gründe für die gestrige Gewinnwarnung des Konkurrenten Shop Apotheke für Zur Rose nicht zutreffen würden, kommentierte ZKB-Analystin Sibylle Bischofberger. Shop Apotheke hatte die Gewinnwarnung mit dem harten Wettbewerb begründet.

30 Prozent mehr Umsatz im 2019

Für 2019 werde nun ein Umsatz von mindestens 1,6 Milliarden Franken angestrebt, teilte Zur Rose in einem Communiqué mit. Dies wäre ein Wachstum von mehr als 30 Prozent im Vergleich zum erwarteten Umsatz für 2018. In den Folgejahren rechnet das Unternehmen mit jährlichen Wachstumsraten aus eigener Kraft von deutlich über 10 Prozent.

Zudem soll die Kasse klingeln. Bis 2022 solle die EBITDA-Marge 5 bis 6 Prozent des Umsatzes erreichen. Bislang hatte Zur Rose eine Marge von 4 bis 5 Prozent angepeilt.

Grund ist das neue Logistikzentrum im niederländischen Herrlen, das 2021 in Betrieb gehen soll und die Kosten stark reduziert. Zudem sollen Synergien beim Einkauf und die Senkung der Gemeinkosten das Ergebnis verbessern.

Nach der Inbetriebnahme des Neubaus neben dem bisherigen Gebäude im Jahre 2021 will Zur Rose das gesamte Versandgeschäft für Deutschland in Heerlen abwickeln. Mit der neuen, hochmodernen Logistikanlage verdreifacht sich die Versandkapazität des Standorts auf 30 Millionen Pakete pro Jahr.

Höhere Finanzziele nötig

Die Erhöhung der Finanzziele sei nötig gewesen und bezüglich der mittelfristigen Margenerhöhung beim EBITDA sehr erfreulich, kommentierte ZKB-Analystin Bischofberger. Der bisherige Ausblick sei nach den fünf Akquisitionen von Eurapon, Vitalsana, Aporot, Promofarma und Medpex nicht mehr aktuell gewesen.

Im vergangenen Jahr hatte Zur Rose einen Umsatz von 983 Millionen Franken eingefahren.

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