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Vollzugsstelle für den Zivildienst wird zum Bundesamt

Ab dem 1. Januar gibt es ein Bundesamt für Zivildienst (Zivi). Der Bundesrat hat am Mittwoch beschlossen, die heutige Vollzugsstelle für den Zivildienst in ein Bundesamt zu überführen.
Ein Zivi im Einsatz. Ab kommendem Jahr ist ein Bundesamt für den Zivildienst zuständig. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Ein Zivi im Einsatz. Ab kommendem Jahr ist ein Bundesamt für den Zivildienst zuständig. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

(sda)

Damit erhalte diese eine sachgerechte Organisationsform, schreibt der Bundesrat. Die Vollzugsstelle ist die Behörde des Bundes für alle Belange des Zivildienstes. Sie behandelt Gesuche um Zulassung zum Zivildienst und organisiert die Einsätze. Heute ist sie dem Generalsekretariat des Wirtschaftsdepartements angegliedert.

Die Vollzugsstelle erfüllt aber die Kriterien für ein Bundesamt. Sie verfüge über einen abgegrenzten Aufgabenbereich, nehme dauernde Aufgaben wahr und habe Entscheidkompetenzen, hält der Bundesrat fest. Bei der Einführung des Zivildienstes im Jahr 1996 wäre die Schaffung eines neuen Bundesamtes voreilig gewesen. Heute sei dieser Schritt sachgerecht.

Dezentrale Struktur bleibt

Der Bundesrat hat entsprechende Verordnungsänderungen gutgeheissen. Die neue Organisationsform schafft aus seiner Sicht mehr Klarheit. Als Bundesamt könne die Zivi zudem noch besser in Prozesse und Gremien eingebunden werden, heisst es in der Mitteilung. In der Vollzugsstelle arbeiten heute 144 Personen. Daran soll sich nichts ändern.

Auch an der Struktur und der dezentralen Betreuung von Zivis und Einsatzbetrieben will der Bundesrat festhalten. Die Vollzugsstelle besteht aus fünf Regionalzentren mit den Standorten Aarau, Rüti ZH, Thun, Lausanne und Rivera. Sie verfügt über eine Zentralstelle in Thun und betreibt ein Ausbildungszentrum in Schwarzsee FR. «Moderate Kosten» fallen gemäss der Mitteilung durch Anpassungen bei der Informatik und im Corporate Design an.

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