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Wallis will eine gentechfreie Landwirtschaft

Der Walliser Grossrat hat am Donnerstag für ein Verbot der Verwendung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) auf Kantonsgebiet gestimmt. Das Verbot muss im kantonalen Landwirtschaftsgesetz festgeschrieben werden.
Das Walliser Kantonsparlament will keine gentechnisch veränderten Organismen wie zum Beispiel diesen Gen-Mais, im Wallis. (Bild: Keystone/AP/SVEN KAESTNER)

Das Walliser Kantonsparlament will keine gentechnisch veränderten Organismen wie zum Beispiel diesen Gen-Mais, im Wallis. (Bild: Keystone/AP/SVEN KAESTNER)

(sda)

Ziel des von den Grünen, der SVP, der CVP und der Linksallianz eingebrachten Begehrens ist es, das Wallis «zu einer gentechnikfreien Region» zu machen und damit ein «klares Signal an das Bundesparlament in Bern» zu setzen. Die Abgeordneten unterstützten den Antrag mit 59 zu 49 Stimmen bei 8 Stimmenthaltungen.

Einige Abgeordnete lehnten den Antrag mit der Begründung ab, dass das Wallis ein bereits vom Bundesrat diskutiertes Thema nicht auch noch behandeln müsse. Einige hielten es für verfrüht, Gesetze in einem sich schnell entwickelnden Bereich zu erlassen.

Bereits im September 2015 hatte der Walliser Gross Rat eine parteiübergreifende Resolution überwiesen, in der der Bund aufgefordert wurde, das Moratorium für GVO nach 2017 aufrechtzuerhalten. Das Kantonsparlament hatte sich jedoch dagegen gesträubt, das Verbot in einem kantonalen Gesetz zu verankern.

Andere Kantone wie Freiburg, Neuenburg und Jura haben bereits ein GVO-Verbot in der Landwirtschaft erlassen. Auf Bundesebene wurde das GVO-Moratorium bis 2021 verlängert.

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