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Wanderin stösst auf Bärenspuren im Walliser Sanetschgebiet

Ein Bär hat sich am Wochenende am Sanetschpass (VS) herumgetrieben. Eine Wanderin war auf eine Bärenspur gestossen. Eine Sichtung des Tieres gab es indes bisher nicht. Es dürfte sich um den «Berner Bär» handeln.
Bär M29 am 26. Mai 2017 im Eriz. Das Foto sorgte für Furore, weil es der erste Nachweis eines wilden Bären im Kanton Bern seit 190 Jahren war. Vermutlich war er am Wochenende auch im Sanetschgebiet (VS) unterwegs (Bild: Keystone/JAGDINSPEKTORAT DES KANTONS BERN/)

Bär M29 am 26. Mai 2017 im Eriz. Das Foto sorgte für Furore, weil es der erste Nachweis eines wilden Bären im Kanton Bern seit 190 Jahren war. Vermutlich war er am Wochenende auch im Sanetschgebiet (VS) unterwegs (Bild: Keystone/JAGDINSPEKTORAT DES KANTONS BERN/)

(sda)

Der zuständige Wildhüter hat die gemeldete Spur am Montagabend überprüft und bestätigt, wie die Walliser Staatskanzlei am Dienstag mitteilte. Weitere Hinweise, wo sich das Tier derzeit aufhält, gebe es keine.

Mit grosser Wahrscheinlichkeit handle es sich um den Bären, der seit einiger Zeit sporadisch im Kanton Bern auftaucht. Letztmals wurde das Tier am 4. Juli an der Lenk im Simmental gesichtet.

Anfang Juni war im luzernischen Entlebuch, an der Grenze zum Kanton Bern, ein Bär beobachtet worden. Schon damals hiess es, es handle sich möglicherweise um M29. Eventuell handelte es sich um das Tier, das über Pfingsten bereits am rechten Thunerseeufer gesehen worden war.

Seltenes und scheues Tier

Anfang April 2018 wurde ein Braunbär bei Engelberg im Kanton Obwalden gesichtet. Ob es sich dabei um M29 handelte, ist nicht bekannt. M29 gilt als scheues Tier, das unauffällig unterwegs ist.

Vor Jahresfrist war erstmals seit 190 Jahren wieder ein Bär im Kanton Bern gesichtet worden. Die Wissenschaftler gaben ihm den Namen M29. Sie zeichneten den Lebenslauf des Tieres nach und kamen zum Schluss, dass der Bär aus dem Trentino in Norditalien eingewandert sein muss.

Die Walliser Wildhut wird das Gebiet auf dem Sanetsch in den nächsten Tagen und Wochen regelmässig überwachen. Die Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere (DJFW) des Kantons Wallis bittet die Bevölkerung, den Wildhüter über allfällige Spuren oder Beobachtungen zu informieren.

Laut einem Merkblatt empfiehlt sich bei einer Begegnung mit einem Bären, Distanz zu halten, mit klarer Stimme zu sprechen und sich langsam zurückzuziehen.

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