Weko eröffnet Untersuchung gegen deutschen Tabakhersteller

Die eidgenössische Wettbewerbskommission (Weko) hat eine Untersuchung gegen einen deutschen Hersteller von Tabakprodukten eröffnet.

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Wer genau im Visier der Weko ist, ist nicht bekannt.

Wer genau im Visier der Weko ist, ist nicht bekannt.

KEYSTONE/PETER KLAUNZER
(sda/awp)

Dieser habe mutmasslich Importe seiner Waren in die Schweiz behindert, teilte die Behörde am Dienstag mit. Um welches Unternehmen es sich handelt, sagt die Weko nicht.

Es lägen ihr Anhaltspunkte vor, dass zwischen dem deutschen Hersteller und einigen Vertriebspartnern in verschiedenen Ländern ausserhalb der Schweiz vertragliche Exportverbote bestanden hätten, so die Weko. Diese Verbote hätten möglicherweise Parallel- und Direktimporte in die Schweiz verhindert.

Im Rahmen der Untersuchung prüfe man nun, ob diese Exportverbote sogenannte unzulässige vertikale Gebietsschutzabreden im Sinne des Kartellgesetzes darstellten.