Welttag der Handhygiene gewinnt durch Coronavirus an Aktualität

Der internationale Tag der Handhygiene, der seit 2009 jeweils am 5. Mai begangen wird, macht jeweils auf die grosse Bedeutung der Hygiene in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen aufmerksam. Mit der Corona-Pandemie erlangt er zusätzliche Aktualität.

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Der Welttag der Handhygiene, der am Dienstag begangen wird, hat durch die Corona-Pandemie an Aufmerksamkeit gewonnen.

Der Welttag der Handhygiene, der am Dienstag begangen wird, hat durch die Corona-Pandemie an Aufmerksamkeit gewonnen.

KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
(sda)

Händewaschen kann Leben retten, betont die Weltgesundheitsorganisation (WHO) jeweils aus Anlass des Welttags der Handhygiene. Im Genfer Universitätsspital (HUG) werden dabei Besuchende und Gesundheitspersonal mit Aktionen für das Thema sensibilisiert. Die diesjährige Aktion findet hingegen in einem wesentlich kleineren Rahmen statt.

Didier Pittet, Chefarzt Prävention und Infektionskontrolle des Genfer Unispitals, der die weltweite WHO-Kampagne lanciert hatte, gab am Dienstag den Startschuss für eine #safehandschallenge in den Sozialen Medien. Er nominierte dafür unter anderem Bundesrat Alain Berset, den Westschweizer Moderator Daris Rochebin, den ehemaligen brasilianischen Fussballer Pelé und WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus.

Der Welttag stehe diese Jahr, wie seit längerem geplant, auch im Zeichen der Solidarität mit den Beschäftigten des Gesundheitswesen, den Pflegefachkräften und Hebammen, erklärte Pittet. Angesichts der Corona-Pandemie sei es noch mehr als sonst üblich angezeigt, ihnen für ihre Arbeit zu danken.

Bundesrats-Sprecher André Simonazzi erklärte in einem Tweet, warum der 5.5. der Welttag der Handhygiene ist: «Zählen Sie mal die Finger an der linken Hand. Dann die an der rechten. Und dann schauen Sie auf das Datum. Händewaschen rettet Leben.»