Wetterkapriolen in der Schweiz wegen Sturmtief «Kirsten»

Das Sturmtief «Kirsten» über der Nordsee sorgt in der Schweiz für Wetterkapriolen. In Basel war es am Mittwochmorgen um 2 Uhr mehr als 25 Grad warm. Dabei spielte der Wind eine wichtige Rolle, wie SRF Meteo und MeteoNews bekanntgaben.

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Starke Winde haben die Temperaturen in der Schweiz in der Nacht auf Mittwoch in ungewohnte Höhen getrieben.

Starke Winde haben die Temperaturen in der Schweiz in der Nacht auf Mittwoch in ungewohnte Höhen getrieben.

KEYSTONE/URS FLUEELER
(sda)

Schon am frühen Morgen um 2 Uhr zeigte das Thermometer am Rheinknie mehr als 25 Grad. Ohne Wind war es gleichzeitig frisch. In Hallau im Kanton Schaffhausen wurden um 3 Uhr knapp 13 Grad gemessen.

Sturmtief «Kirsten» zieht am Mittwoch von der Nordsee bis ins Baltikum. Es sorgt in weiten Teilen Mitteleuropas für starken bis stürmischen Südwest- bis Westwind. Gleichzeitig saugt das Tief aus Südwesten extrem warme Luft an.

Der Wind sorgte dafür, dass das Thermometer in Genf am Dienstagabend um 18 Uhr auf 30,1 Grad kletterte. Der starke Südwestwind führte dazu, dass im Laufe der Nacht die heisse Luft immer weiter nach Osten gelangte. An vielen Orten in der Schweiz wurde es in der Nacht wärmer.