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Zurich steigert Volumen in der Schadenversicherung

Die Zurich Insurance Group hat im laufenden Jahr nach neun Monaten in der Schadenversicherung mehr an Prämien eingenommen. Demgegenüber gingen die Einnahmen im Neugeschäft der Lebensversicherung zurück.
Die Zurich Insurance Group hat im laufenden Jahr nach neun Monaten in der Schadenversicherung mehr an Prämien eingenommen. (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Die Zurich Insurance Group hat im laufenden Jahr nach neun Monaten in der Schadenversicherung mehr an Prämien eingenommen. (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

(sda/awp)

Die Gruppe bleibt auf Kurs, um die bis Ende Jahr angestrebten Ziele zu übertreffen. Im grössten Geschäftsteil, der Schaden­ und Unfallversicherung (P&C), stiegen die Bruttoprämien leicht um 2 Prozent auf 26,4 Milliarden US-Dollar.

Ohne Währungseffekte und Übernahmen sei das Volumen gar um 7 Prozent nach oben gegangen, teilte die Zurich am Donnerstag mit. Analysten hatten mit einem etwas kleineren Zuwachs gerechnet.

Dagegen ging im Neugeschäft der Lebensversicherung das Jahresprämienäquivalent (APE) um 11 Prozent auf 3,17 Milliarden Dollar zurück. Auf vergleichbarer Ebene lag das Minus bei 6 Prozent. Die Kennzahl APE setzt sich aus den neu dazu gewonnenen laufenden Prämien und 10 Prozent der Einmalprämien aus dem Neugeschäft zusammen. Hier machen auch der Zurich die niedrigen Zinsen zu schaffen.

Der US-Partner Farmers, für den die Zurich Dienstleistungen erbringt, erwirtschaftete derweil Bruttoprämien in Höhe von 15,3 Milliarden Dollar. Das bedeutet einen Anstieg von einem Prozent gegenüber der Vorjahresperiode.

Mit Geschäftszielen auf Kurs

Die Zurich verzichtet an ungeraden Quartalen auf die Veröffentlichung von Gewinnzahlen. Sie nimmt aber zur Kapitalposition Stellung. Per Ende September stand die geschätzte Kapitalquote des firmeneigenen Zurich Economic Capital Model (Z-ECM) bei geschätzt 113 Prozent nach 125 Prozent im März. Gleichwohl liegt der Wert damit noch im Zielbereich von 100 bis 120 Prozent.

Die Zurich liegt auch sonst mit den für die Jahre 2017 bis 2019 gesetzten Ziele auf Kurs. Man sei auf gutem Weg, um die Vorgaben zu übertreffen, hiess es. Bis Ende Jahr will der Konzern beispielsweise die Kostenbasis verglichen mit 2015 um 1,5 Milliarden Dollar reduzieren. Am Investorentag in einer Woche wird der Versicherer die Ziele für die nächste Strategieperiode bekanntgeben.

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