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Zwei Verletzte nach erneutem Kuhangriff im Gebiet Bannalp NW

Eine Mutterkuhherde hat erneut Wanderer auf der Bannalp im Kanton Nidwalden angegriffen. Zwei Personen wurden mittelschwer verletzt, die Herde wird nun vorzeitig von der Alp getrieben.
Eine Kuhherde auf der Bannalp im Kanton Nidwalden hat erneut Wanderer angegriffen. (Bild: KEYSTONE/ARNO BALZARINI)

Eine Kuhherde auf der Bannalp im Kanton Nidwalden hat erneut Wanderer angegriffen. (Bild: KEYSTONE/ARNO BALZARINI)

(sda)

Die Kühe hatten bereits im Juli für Schlagzeilen gesorgt, als sie den Hund einer vierköpfigen Wandergruppe zwischen Bannalp und Schonegg oberhalb von Wolfenschiessen NW zu Tode trampelten. Auch einer der Wanderer war damals unter die Herde gekommen und verletzt worden.

Am vergangenen Samstag griff die Herde erneut zwei Wandergruppen an, die auf der Bannalp unterwegs waren. Zwei Personen wurden mittelschwer verletzt und mussten mit der Rega ins Spital geflogen werden. Sie konnten dieses gleichentags wieder verlassen, eine Person habe sich den Unterarm gebrochen, sagte der Wolfenschiesser Gemeindepräsident Wendelin Odermatt auf Anfrage.

Die Wanderer, die aus einem anderen Kanton stammten, hätten sich seiner Meinung nach korrekt verhalten. Es sei ihm ein Rätsel, wieso diese Kühe erneut aggressiv reagiert hätten. Die Gemeinde sei nach dem ersten Vorfall mit Fachleuten in die Herde hineingegangen, um deren Verhalten zu testen. Weil sich dabei keine Gefährdung gezeigt habe, erliess die Gemeinde zwar ein Hundeverbot auf dem Weg, öffnete diesen aber wieder.

Nach dem jüngsten Vorfall ist der Wanderweg von der Bannalp zur Bannalper Schonegg aus Sicherheitsgründen erneut gesperrt. Zudem wird die Kuhherde nun in eine andere Weidefläche, die sich nicht im Bereich des Wanderweges befindet, umgezäunt und in 14 Tagen vorzeitig abgealpt. Zudem werde man langfristige Massnahmen bis hin zu einer Wanderwegsverlegung diskutieren, sagte der Gemeindepräsident.

Bereits vorhanden waren demnach Warnschilder. Ab Samstag ist der Wanderweg wieder frei begehbar. Ebenfalls wird das Hundeverbot aufgehoben.

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