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62-jähriger Franzose gewinnt Route du Rhum im Foto-Finish

Bei seiner siebten Teilnahme an der prestigeträchtigen Segelregatta «Route du Rhum» kann der Franzose Francis Joyon endlich gewinnen - und dies auf spektakuläre Art und Weise.
Der Sieger Francis Joyon (rechts) und François Gabart geniessen nach der Abgeschiedenheit das Rampenlicht. (Bild: KEYSTONE/AP La Route du Rhum 2018/ALEXIS COURCOUX)

Der Sieger Francis Joyon (rechts) und François Gabart geniessen nach der Abgeschiedenheit das Rampenlicht. (Bild: KEYSTONE/AP La Route du Rhum 2018/ALEXIS COURCOUX)

(sda)

Bei seiner siebten Teilnahme an der prestigeträchtigen Segelregatta «Route du Rhum» konnte der Franzose Francis Joyon endlich gewinnen - und dies auf spektakuläre Art und Weise.

Als sein 35-jähriger Landsmann François Gabart, der seit Beginn des Rennens mit technischen Problemen zu kämpfen hatte, vor Guadeloupe in eine Schwachwindzone geriet und langsamer wurde, rückte Joyon immer näher. In einem dramatischen Finale überholte der 62 Jahre alte Segler den Jungstar Gabart und war rund sieben Minuten schneller am Ziel.

Der unterlegene Gabart, so teilte sein Rennteam mit, habe während der stürmischen Regatta mehrere Havarien erlitten. So habe er bereits am Montag ein Segel verloren, dann sei das rechte Foil und später das linke Schwert gebrochen. So wird die Aufholjagd von Joyon erklärbar.

Joyon legte die rund 6500 km lange transatlantische Strecke von der nordöstlichen Bretagne zur französischen Karibik-Insel Guadeloupe in der Rekordzeit von 7 Tagen, 14 Stunden und 21 Minuten zurück. Er segelte einen Trimaran der Klasse Ultime.

Die Transatlantik-Einhand-Segelregatta «Route du Rhum» wird seit 1978 alle vier Jahre ausgetragen. Diesmal gingen in sechs Bootsklassen 123 Skipper als Solosegler an den Start. Der Genfer Alan Roura belegt in der Imoca-Klasse (Einrumpfboote von gut 18 Metern Länge) den 6. Zwischenrang. Er hat rund die Hälfte der Strecke geschafft.

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