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Ambri gibt ein 3:0 preis - und gewinnt dennoch

Ambri-Piotta feiert mit einem 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen den zweiten Derby-Auswärtserfolg in Lugano nach einem 4:3 innerhalb von 60 Minuten von Anfang Jahr.
Jubel bei Ambri im Derby. Von links: Bryan Flynn, Jannik Fischer, Christian Pinana (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/SAMUEL GOLAY)

Jubel bei Ambri im Derby. Von links: Bryan Flynn, Jannik Fischer, Christian Pinana (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/SAMUEL GOLAY)

(sda)

Lugano, das einen 0:3-Rückstand aufholte und dann in der Verlängerung mit 7:3 Torschüssen näher am Sieg stand, kassierte die vierte Niederlage im vierten Penaltyschiessen in der laufenden Meisterschaft. Für Ambri waren die ersten vier Penaltyschützen auf Anhieb erfolgreich, unter ihnen zum Abschluss Dominik Zwerger.

Der Österreicher feierte gut zwei Wochen nach einer erlittenen Knöchelverletzung etwas früher als erwartet von Verletzungspause. Der wirblige Dauerarbeiter mit Skorerqualitäten war aufgrund der zahlreichen Ausfälle in der Offensive bei Ambri sehnlichst zurückerwartet worden. Luca Cereda setzte den Rückkehrer im Startdrittel zunächst nur als 13. Stürmer mit beschränkter Eiszeit ein. Ab dem Mitteldrittel kam Zwerger dann fast wie üblich zum Zug.

Für Lugano erzielte Dario Bürgler mit dem 1:3 das 200. Tor in der obersten Spielklasse. Und Timo Haussener mit dem 2:3 das erste Tor in der National League. 36 Sekunden vor Spielende erzwang Elia Riva mit dem 3:3 für Lugano das Nachsitzen.

Ambri, das mit drei Niederlagen in das Derby gegangen war, überzeugte gegen das zuvor dreimal in Folge siegreiche Lugano mit seiner Aufsässigkeit. In einer Ambri-Druckphase nutzte Bryan Flynn einen Abpraller von Ambris früherem Goalie Sandro Zurkirchen zur 1:0-Führung des Underdogs aus. Der italienische Center Tommaso Goi sorgte mit einem direkten Abschluss in Luganos Slot im Mitteldrittel für das 2:0. Und Marco Müller erhöhte im Powerplay auf 3:0 (37.).

Lugano konnte im Finish der regulären Spielzeit nach einem Doppel-Ausschluss gegen Matt D'Agostini noch vier Minuten in Überzahl agieren, hatte gegen das beste Unterzahl-Team der Liga den 3:3-Ausgleich da aber noch nicht zu Stande gebracht.

Telegramm

Lugano - Ambri-Piotta 3:4 (0:1, 1:2, 1:0, 0:0) n.P.

7'200 Zuschauer (ausverkauft). - SR Stricker/Urban, Kaderli/Gnemmi. - Tore: 12. Flynn (Fischer, D'Agostini) 0:1. 27. Goi (Bianchi) 0:2. 37. (36:38) Müller (Zwerger, Flynn/Ausschluss Suri) 0:3. 38. Bürgler (Chiesa) 1:3. 46. Haussener (Chorney) 2:3. 60. (59:24) Riva (Fazzini, Klasen) 3:3 (Lugano ohne Torhüter). - Penaltyschiessen: Flynn 0:1, Lammer 1:1; D'Agostini 1:2, Klasen -; Müller 1:3, Fazzini -; Zwerger 1:4. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lugano, 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Klasen und Fora.

Lugano: Zurkirchen; Ohtamaa, Chorney; Loeffel, Vauclair; Chiesa, Riva; Jecker, Wellinger; Klasen, Lajunen, Lammer; Fazzini, Romanenghi, Suri; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Jörg, Haussener, Vedova.

Ambri-Piotta: Manzato; Fora, Dotti; Ngoy, Fischer; Plastino, Jelovac; Pinana; Trisconi, Flynn, Egli; Incir, Goi, Bianchi; D'Agostini, Müller, Hofer; Neuenschwander, Dal Pian, Kneubühler; Zwerger.

Bemerkungen: Lugano ohne Morini, Zangger und Walker (verletzt), Ambri ohne Rohrbach, Kostner und Sabolic (alle verletzt) sowie Conz (im Aufbau bei den Biasca Ticino Rockets). - Fussball-Nationaltrainer Vladimir Petkovic im Publikum. - 21. Romanenghi verletzt ausgeschieden. - Pfosten: 52. Fazzini, 64. Lajunen. - 59. Timeout Lugano, von 58:19 bis 59:24 ohne Torhüter.

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