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Arda Turan wegen illegalen Waffenbesitzes verurteilt

Der Türke Arda Turan wird unter anderem wegen illegalen Waffenbesitzes und vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren und acht Monaten verurteilt.
Arda Turan (links) wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt (Bild: KEYSTONE/AP/MANU FERNANDEZ)

Arda Turan (links) wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt (Bild: KEYSTONE/AP/MANU FERNANDEZ)

(sda/dpa)

Vom Vorwurf der sexuellen Belästigung sei Turan freigesprochen worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.

Hintergrund der Anklage war ein Streit im vergangenen Jahr zwischen Turan und dem Popsänger Berkay Sahin in einem Istanbuler Club. Nach Medienberichten hatte der Sänger den Fussballer zur Rede gestellt, nachdem dieser seine Frau angesprochen hatte. Turan habe Sahin ins Gesicht geschlagen und ihm die Nase gebrochen. Als Sahin in ein Spital eingeliefert wurde, soll ihm Turan gefolgt sein und soll er ihn mit einer Waffe bedroht haben.

Turans Vereins Istanbul Basaksehir hatte Turan wegen des Vorfalls bereits eine Geldstrafe von umgerechnet knapp 400'000 Euro auferlegt. Im Mai vergangenen Jahres war Turan für 16 Spiele gesperrt und mit einer Busse belegt worden, weil er bei einem Heimspiel den Linienrichter angegriffen hatte.

Turan ist hundertfacher Internationaler. Für die Türkei lief er letztmals vor zwei Jahren auf. Vor seiner Rückkehr in seine Heimat hatte er für Atletico Madrid und den FC Barcelona gespielt.

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