Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Aufatmen ohne Überschwang beim FCB

Die Basler Reaktionen auf das hart erkämpfte 2:1 gegen Luzern zielen vor allem in eine Richtung: Es ist ein wichtiger Sieg, aber nur ein erster Schritt auf dem Weg zur Genesung.
Die Basler punkten mit einer Willensleistung und bedanken sich bei den Fans für die Unterstützung (Bild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

Die Basler punkten mit einer Willensleistung und bedanken sich bei den Fans für die Unterstützung (Bild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

(sda)

Am Ende lagen die Basler wieder am Boden. Aber aus einem ganz anderen Grund als vor drei Tagen in Bern. Diesmal war es die Erlösung nach dem Kampf. Im ersten Spiel nach dem monumentalen 1:7 gegen die Young Boys liess der FCB zuhause gegen Luzern in den Schlussminuten zwar den Anschlusstreffer zu, das 2:1 brachte er aber im Stil knochenharten Abstiegskampfs über die Zeit.

Diese letzten Momente des Spiels, wie die Basler die Bälle wie auch immer aus dem eigenen Strafraum wegwürgten, wie sie nach dem Schlusspfiff entkräftet zusammensackten, standen sinnbildlich dafür, wie dieser Erfolg in erster Linie zustande kam: über den Kampf. «Wir nahmen die Duelle an und gewannen diese. Jeder kämpfte für jeden», schilderte Eray Cömert, der sich wegen einer frühen Verwarnung auf dünnem Eis bewegte. Auf diese Weise erlangten die Basler ein Chancenplus und verdienten sie sich die drei Punkte. «Manchmal kann es auch gut sein, wenn du richtig auf die Nase fällst», befand Luca Zuffi, der im Vergleich zum YB-Match wieder in der Startelf stand.

«Sehr wichtig fürs Selbstvertrauen» sei dieser Sieg gewesen, sagte Cömert. Für Fabian Frei war es «die benötigte positive Reaktion». Dass dieser Teilerfolg alleine noch nichts Zählbares einbringt, dessen sind sich die Basler bewusst. «Das war der erste Schritt, der erste von vielen, die wir noch machen müssen», erklärte Frei. Zuffi drückte es so aus: «Wir haben gewonnen, das tut gut. Aber wir sind noch lange nicht am Ziel. Es geht jetzt weiter in Lugano.»

Die Art und Weise dieses Heimsiegs hätte die Ansprüche des Basler Anhangs an anderen Tagen kaum befriedigt. In der Anfangsphase hätte ein Kopfball von Pascal Schürpf zum 0:1 führen können, später gab es die vielen vergebenen Chancen und die Offerten an den Gegner zu bemängeln. Doch diesmal gab es Applaus. «Das Resultat stand heute noch mehr im Fokus als ohnehin schon», kommentierte Frei.

«Ich hoffe, wir können nun eine Siegesserie starten», sagte Zuffi schliesslich - wohlwissend, dass dafür noch einiges optimiert werden muss: «Der Spielaufbau zum Beispiel. Oder das Verhalten im Ballbesitz. Die Chancen müssen wir auch besser verwerten, und kompakter müssen wir stehen.» Also eigentlich ganz vieles. Aber die Einstellung, die stimmte. Es ist ein Anfang, der erste Schritt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.