Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Bacsinszky lässt sich nicht stoppen

Timea Bacsinszky erreicht am Australian Open zum dritten Mal nach 2015 und 2017 die 3. Runde. Die 29-jährige Waadtländerin setzt sich gegen die Qualifikantin Natalia Wichljanzewa 6:2, 7:5 durch.
Druckvoll und konzentriert: Timea Bacsinszky steht am Australian Open ohne Satzverlust in der 3. Runde (Bild: KEYSTONE/EPA/MAST IRHAM)

Druckvoll und konzentriert: Timea Bacsinszky steht am Australian Open ohne Satzverlust in der 3. Runde (Bild: KEYSTONE/EPA/MAST IRHAM)

(sda)

Die Partie musste beim Stand von 6:5 im zweiten Satz wegen Regens für 70 Minuten unterbrochen werden. In der Garderobe hörte Bacsinszky unter anderem «Don't Stop Me Now» von Queen - und genauso trat sie danach auch auf. Sie brauchte in der Reprise noch vier Punkte zum Sieg. Nach 1:35 Stunden reiner Spielzeit verwertete sie gleich ihren ersten Matchball mit einem Rückhand-Winner.

Bacsinszky hatte im ersten 1:2 im Rückstand gelegen, ehe sie sieben Games in Serie zur 2:0-Führung im zweiten Durchgang gewann. Diesen Vorsprung gab sie zwar gleich wieder aus den Händen, das Break zum 6:5 gleich vor dem Regenunterbruch war aber am Ende entscheidend.

Wie bereits nach der 1. Runde zeigte sich die Romande, die im Ranking nach ihrer Handoperation im letzten Jahr nur noch Platz 145 in der Weltrangliste belegt, stolz über ihre Leistung. «Ich habe gegen eine Spielerin, die sehr hart und schnell schlägt, taktisch sehr intelligent gespielt», fand sie. «Ich habe es geschafft, in ihren Kopf zu kommen.» Zudem habe sie ihren Aufschlag sehr gut gehalten. Tatsächlich verlor Bacsinszky nur einmal, zum 2:2 im zweiten Satz ihren Service.

In der 3. Runde wird sie sich aber wohl nochmals steigern müssen, wenn sie am Samstag die ehemalige French-Open- und Wimbledon-Siegerin Garbiñe Muguruza herausfordert. Die Spanierin überzeugte nach einem schwierigen letzten Jahr bisher in Melbourne auf der ganzen Linie. Bacsinszky hat allerdings zwei Vorteile. Sie hat zwar vier von fünf Duellen mit Muguruza verloren, das letzte gewann sie aber im Mai 2017 in Madrid klar. Zum andern begann die gebürtige Venezolanerin ihre Zweitrundenpartie gegen Johanna Konta, die von Bacsinszkys ehemaligem Coach Dimitri Zavialoff trainiert wird, erst um halb eins in der Nacht auf Freitag - und beendete sie um 3.12 Uhr!

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.