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Basel macht sich Mut

In der 8. Runde der Super League sind die Augen am Mittwoch nach Basel gerichtet: Fängt sich der am Sonntag gegen die Young Boys gedemütigte FCB im Spiel gegen den FC Luzern auf?
Bringt Basels Trainer Marcel Koller seine Mannschaft wieder auf Vordermann? (Bild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

Bringt Basels Trainer Marcel Koller seine Mannschaft wieder auf Vordermann? (Bild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

(sda)

Nach der höchsten Niederlage seit über 17 Jahren klammern sie sich beim FC Basel an Kleinigkeiten, die sie für sich positiv deuten können. Etwa diese: «Wir hatten in Bern fünf Spieler auf dem Platz, die ein Durchschnittsalter von 19,8 Jahren hatten», sagte Koller. Seine (nicht ausgesprochene) Forderung: Wir brauchen Zeit und Geduld. Oder: «Wir waren 30 Minuten lang auf Augenhöhe, dann kassierten wir zwei Tore nach stehenden Bällen.» Seine Botschaft: Es ist nicht alles schlecht. Und: «Wir verlieren lieber einmal 1:7 statt sieben Mal 0:1.» Seine Deutung: Wir haben bloss ein Spiel verloren.

Wicky besser als Koller

Trotzdem sprechen die Zahlen derzeit nicht mehr für den Zürcher Trainer, der vor zwei Monaten nach Basel kam und dann gleich die ersten sechs Pflichtspiele gewann. Mittlerweile ist sein Punkteschnitt in der Super League tiefer als derjenige von Vorgänger Raphaël Wicky (1,6 zu 1,86). Und wenn der FCB in der letzten Saison unter Wicky noch die beste Abwehr der Liga stellte, so ist das Basler Tor mittlerweile zur Schiessbude verkommen. Nur Aufsteiger Neuchâtel Xamax hat mehr Tore kassiert als der FCB. Unter Koller spielte Basel in der Meisterschaft nie zu null und musste in fünf Spielen 13 Tore hinnehmen.

Gegen Luzern ist nun eine Reaktion gefordert, das weiss auch Koller. Für die Verarbeitung der Niederlage in Bern und für Vorbereitung auf das Spiel vom Mittwoch ist das krasse 1:7 womöglich sogar hilfreich. «So kann sich keiner aus der Verantwortung nehmen. Keiner kann von sich behaupten, er hätte trotz Niederlage ein gutes Spiel gemacht.» Die «Basler Zeitung» hat am Montag dem gesamten Team die Minimalnote 1 gegeben. Eigentlich kann es für den FCB jetzt nur noch aufwärts gehen. Die Rechnung der Basler sieht so aus: Enden neben Basel gegen Luzern auch die anderen vier Spiele der 8. Runde mit einem Heimsieg, rückt der FCB schon wieder auf Platz 2 vor.

St. Gallens Konzentrationsmängel

Der FC St. Gallen war am letzten Sonntag das zweite arg gebeutelte Team der Liga. In den letzten Sekunden verspielten die Ostschweizer gegen Lugano den Sieg und sie verloren zudem Nicolas Lüchinger und Cédric Itten durch schwere Verletzungen. Und nun steht ausgerechnet das schwere Auswärtsspiel bei Meister Young Boys an, im Stade de Suisse, wo die St. Galler in der Super League in 22 Versuchen noch nie hatten gewinnen können. «Wir werden trotzdem offensiv antreten und unser Spiel machen», sagte Trainer Peter Zeidler.

Um in Bern zu bestehen, gegen den Meister, der in den vier Heimspielen in dieser Saison 18 Tore erzielt hat, brauchen die St. Galler eine gute Leistung über 90 Minuten. Gerade die Konstanz während eines Spiels war jedoch das grosse Manko. Für Zeidler ist dies vor allem ein mentales Problem. «Es fehlt nicht an der Physis, aber wir haben gegen Ende der Spiele Konzentrationsmängel», so der Deutsche.

Im dritten Spiel vom Mittwoch könnte sich Lugano mit einem Auswärtssieg beim Letzten Neuchâtel Xamax vom Tabellenende absetzen und den Vorsprung auf die Neuenburger auf acht Punkte erhöhen. Die Voraussetzungen sind gut: Lugano ist seit dem 4. August ungeschlagen, während Xamax seit Ende Juli nur noch verloren hat.

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