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Bayern gewinnt dank fragwürdigem Foulpenalty

Meister Bayern München eröffnet die Bundesliga-Saison mit dem erwarteten Sieg. Die Bayern setzen sich daheim gegen Hoffenheim auch dank einem ungerechtfertigten Penalty 3:1 durch.
Bayerns neuer Cheftrainer Niko Kovac war schon im ersten Meisterschaftsspiel gefordert (Bild: Keystone/EPA/RONALD WITTEK)

Bayerns neuer Cheftrainer Niko Kovac war schon im ersten Meisterschaftsspiel gefordert (Bild: Keystone/EPA/RONALD WITTEK)

(sda)

Thomas Müller, der während Monaten nur spärlich Tore erzielt und an der WM enttäuschend gespielt hatte, brachte die Bayern nach 23 Minuten mit einem Kopfball auf Corner in Führung. Die Münchner dominierten den Match in der Folge klar, mussten den übermässig hart einsteigenden Hoffenheimern aber auch hochkarätige Chancen zugestehen. Die zweite davon nutzte der reaktivierte ungarische Goalgetter Adam Szalai nach 58 Minuten mit einem satten Flachschuss zum 1:1. Steven Zuber wurde nach der Pause eingewechselt und war an verschiedenen guten Angriffen beteiligt.

Das Siegestor der Bayern war mehr als glückhaft. Franck Ribéry stürzte über den am Boden liegenden Hoffenheimer Havard Nordtveit, worauf Schiedsrichter Bastian Dankert einen Penalty verhängte. Robert Lewandowski scheiterte an Goalie Oliver Baumann. Arjen Robben verwertete den Abpraller, war aber zu früh in den Strafraum gedrungen. Nach einem Videobeweise liess der Schiedsrichter den Penalty wiederholen. Diesmal traf Lewandowski. Zum Pech der Gäste hatte der Video-Assistent die Szene beim angeblichen Foul an Ribéry nicht moniert und den Schiedsrichter nicht darauf angesetzt. Nach der neuerlichen Führung fanden die Münchner etwas mehr Platz vor. Arjen Robben nutzte diesen nach 90 Minuten mit dem Tor zum 3:1.

Bayerns neuer Trainer Nico Kovac machte die von ihm angekündigten Überraschungen in der Aufstellung wahr. Er beliess Arjen Robben und den deutschen WM-Verteidiger Mats Hummels auf der Bank. Robben musste jedoch früh eingreifen, weil sich der Franzose Kingsley Coman möglicherweise gravierend verletzte. Der Franzose wurde am linken Knöchel getroffen, an dem er sich schon im März schwer verletzt hatte - worauf er die WM-Teilnahme verpasste.

Kasim Nuhu, von Schweizer Meister Young Boys zu Hoffenheim gestossen, hatte kein glückliches Debüt in der Bundesliga. Der junge Ghanaer, der in Deutschland unter seinem zweiten Nachnamen «Adams» geführt wird, wurde nach einem schweren Foul früh im Match verwarnt. Nach einem weiteren groben Foul war er nahe am Platzverweis, worauf er als Innenverteidiger nicht mehr unbelastet in die Zweikämpfe gehen konnte. Konsequenterweise wurde er vom Hoffenheimer Jungtrainer Julian Nagelsmann Mitte der zweiten Halbzeit ausgewechselt.

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