Plätze 2, 3, 4 und 5 für die Schweiz: Beat Feuz führt grandioses Team an

Die Schweizer Abfahrer trumpfen in Saalbach-Hinterglemm gross auf. Beat Feuz, Mauro Caviezel, Carlo Janka und Niels Hintermann belegen die Plätze 2 bis 5.

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Platz 2 für Beat Feuz, Platz 3 für Mauro Caviezel
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Beat Feuz verpasste den Sieg in Saalbach-Hinterglemm um sieben Hundertstel
Niels Hintermann freut sich über sein bestes Ergebnis in einer Weltcup-Abfahrt
Thomas Dressen verhinderte den total Schweizer Triumph
Mauro Caviezel stand zum zweiten Mal nach einer Weltcup-Abfahrt auf dem Podest
Carlo Janka verpasste ganz knapp seinen zweiten Podestplatz in diesem Winter

Platz 2 für Beat Feuz, Platz 3 für Mauro Caviezel

Bild: Barbara Gindl / Keystone
(sda)

Den totalen Triumph der Athleten von Swiss-Ski verhinderte der Deutsche Thomas Dressen, der im Ersatzrennen für den wegen des Coronavirus abgesagten Olympia-Test in Yanqing in China seinen dritten Saisonsieg feierte. Der nach einer schweren Knieverletzung in diesem Winter zurückgekehrte Dressen hatte bereits den Auftakt in Lake Louise in Kanada und vor knapp zwei Wochen in Garmisch dominiert.

Feuz verpasste den Sieg um sieben Hundertstel, womit die Entscheidung in der Disziplinen-Wertung vertagt ist. Feuz führt das Klassement vor den letzten zwei Abfahrten des Winters in Kvitfjell und beim Finale in Cortina d'Ampezzo mit 194 Punkten Vorsprung vor Dressen an. Dem Berner genügt damit in Norwegen bereits ein 24. Platz, um die Kristallkugel zum dritten Mal in Folge zu gewinnen.

Caviezel, der seinen ersten Weltcup-Sieg durch eine nicht ganz gelungene Fahrt im untersten Streckenteil vergab, lag nur zwei Hundertstel hinter Feuz. Der Bündner sicherte sich seinen zweiten Podiumsplatz in der Abfahrt, nachdem er im vorletzten Dezember in Beaver Creek, Colorado, Zweiter geworden war.

Janka war für seine zweite Klassierung unter den ersten drei in diesem Winter nach dem 3. Rang Ende November in Lake Louise 17 Hundertstel zu langsam. Niels Hintermann schaffte mit dem 5. Platz eine neuerliche persönliche Bestleistung in der Abfahrt. Im zweiten Rennen in Bormio kurz vor dem Jahreswechsel hatte der Zürcher den 6. Rang erreicht.

Ralph Weber, der tags zuvor mit der Bestzeit im Training überrascht hatte, schied durch einen glimpflich abgelaufenen Sturz aus.