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Bencic mit dem Exploit gegen die Nummer 6

Belinda Bencic gelingt in Wimbledon ein veritabler Exploit. In der 1. Runde gewinnt die 21-jährige Ostschweizerin 7:6 (7:2), 6:3 gegen die Weltnummer 6 Caroline Garcia.
Konzentriert und nervenstark: Belinda Bencic schaltete in Wimbledon die Weltnummer 6 Caroline Garcia aus (Bild: KEYSTONE/EPA/NEIL HALL)

Konzentriert und nervenstark: Belinda Bencic schaltete in Wimbledon die Weltnummer 6 Caroline Garcia aus (Bild: KEYSTONE/EPA/NEIL HALL)

(sda)

Nach einem guten Start und schneller 3:1-Führung behielt Bencic im ersten Satz die Nerven, als bei 3:4 und 0:40 ein vierter Spielverlust in Folge drohte. Die Nummer 56 der Welt holte das Game noch und war auch im Tiebreak die klar bessere Spielerin. Im zweiten Satz reichte ihr das Break zum 4:2, nach gut eineinhalb Stunden nutzte sie gegen die Französin den zweiten Matchball.

«Das war noch nicht mein bestes Tennis», stellte Bencic fest. «Aber ich habe smart gespielt.» Es sei nicht an ihr gelegen, das Spiel zu machen. Vor allem sei sie auch mental stark gewesen. Die Zusammenarbeit mit Coach Vlade Platenik, die vergangene Woche begonnen hatte, ging also schon mal gut los.

Nachdem sie im letzten Jahr die Grand-Slam-Turniere in Paris, Wimbledon und New York verpasst hatte, zeigt sich Bencic 2018 sehr konstant. Sie erreichte bereits am Australian Open und in Roland Garros - dort sogar kurz nach einer Fussverletzung - die 2. Runde. In dieser trifft sie am Donnerstag auf die vier Plätze hinter ihr klassierte Alison Riske. Die Amerikanerin ist eine Rasenspezialistin und deshalb keinesfalls zu unterschätzen.

Nach dem Sieg in Melbourne gegen Venus Williams verlor Bencic in der nächsten Runde gegen die thailändische Aussenseiterin Luksika Kumkhum. Auch jetzt warnt sie: «Riske ist wahrscheinlich noch gefährlicher als Garcia.» Das Wichtigste für sie ist aber: «Ich bin wieder 100 Prozent gesund.»

Vögele lässt nach gutem Start nach

Mit Stefanie Vögele (WTA 93) scheiterte am Dienstag eine zweite Schweizerin in der Startrunde. Die 28-jährige Aargauerin unterlag der Weltnummer 17 Ashleigh Barty aus Australien nach gutem Start 5:7, 3:6. Im ersten Satz hatte Vögele nach ihrem zweiten Break noch 5:3 geführt. Am Ende konnte sie aber von einigen Fehlern der augenscheinlich nervösen Barty nicht profitieren.

Die Australierin, Siegerin des Rasenturniers in Nottingham, wo sie in der 1. Runde ebenfalls gegen Vögele gewonnen hatte, reihte bis zum 4:0 im zweiten Satz acht Games in Folge aneinander. Nach gut eineinviertel Stunden nutzte Barty den ersten Matchball mit einem Ass.

«Im ersten Satz hatte ich meine Chancen, die ich leider nicht nutzte», sagte Vögele, «auch deshalb wurde sie danach immer stärker.» Danach habe sie nicht mehr so gut serviert und sich damit nicht helfen können, analysierte Vögele. Als nächstes steht bei ihr das Heimturnier in Gstaad auf Sand im Programm.

Kvitova überraschend out

Einen gelungenen Start ins Turnier hatten Titelverteidigerin Garbiñe Muguruza und die Weltnummer 1 Simona Halep. Völlig überraschend in der 1. Runde gescheitert ist hingegen die zweifache Wimbledonsiegerin Petra Kvitova. Die tschechische Linkshänderin verlor gegen die Weissrussin Alexandra Sasnowitsch (WTA 50) im dritten Satz 0:6.

Mit Maria Scharapowa scheiterte noch eine weitere ehemalige Siegerin. Die Russin, die 2004 in SW19 als 17-Jährige triumphiert hatte, unterlag kurz vor Einbruch der Dunkelheit der Qualifikantin Witalja Djatschenko (WTA 132) in drei Sätzen.

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