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Bencic noch nicht 100 Prozent, aber mit gutem Gefühl

Belinda Bencic ist nach ihrer Fersenverletzung noch nicht bei 100 Prozent. Die 2. Runde des US Open erreicht sie gegen die Luxemburgerin Mandy Minella dennoch sicher.
Je länger je besser: Nach einem Fehlstart qualifizierte sich Belinda Bencic am US Open sicher für die 2. Runde (Bild: KEYSTONE/EPA/PETER FOLEY)

Je länger je besser: Nach einem Fehlstart qualifizierte sich Belinda Bencic am US Open sicher für die 2. Runde (Bild: KEYSTONE/EPA/PETER FOLEY)

(sda)

Der Auftakt war noch etwas wacklig, am Ende war Minella (WTA 142) aber kein echter Gradmesser für Bencics Fitness. Nach einem 0:2-Rückstand brauchte die Weltnummer 12 nur 67 Minuten zum 6:3, 6:2-Sieg gegen die Mutter einer knapp zweijährigen Tochter.

Völlige Entwarnung konnte sie danach nicht geben. Die Entzündung an der linken Ferse, die sie vor zwei Wochen in Cincinnati zur Aufgabe gezwungen hatte, ist zwar so weit abgeklungen, dass Bencic zumindest eine Stunde pro Tag trainieren kann. «100 Prozent gut ist es allerdings noch nicht.» Vor allem die Stop-und-Go-Bewegungen bereiten ihr noch etwas Mühe.

Da der Fuss aber mit jedem Tag etwas besser werden sollte, darf die 22-jährige Ostschweizerin dennoch zuversichtlich in die nächsten Partien gehen. Am Donnerstag trifft sie auf die Französin Alizé Cornet (WTA 64), eine erfahrene und wesentlich solidere Spielerin als Minella. Bencics Ambitionen sind aber natürlich höher. Nach drei Vierteln einen bis jetzt «ziemlich perfekten Saison, die ich mir so nicht erhofft hätte», liegt die in Wollerau wohnhafte Bencic auf Platz 7 des Jahresrankings.

Und auch an das US Open hat sie gute Erinnerungen. Als erst 17-Jährige erreichte sie hier mit den Viertelfinals ihr bis heute bestehendes Grand-Slam-Bestresultat. «So genau weiss ich nicht mehr, wie ich mich damals fühlte», gibt sie zu. «Alle Siege waren überraschend. Jetzt weiss ich eher, was ich gegen welche Gegnerin erwarten kann.» Was sie aber auf jeden Fall mitgenommen hat: «Die guten Gefühle für dieses Turnier bleiben.»

Weiter als auf die Zweitrunden-Partie gegen Cornet will Bencic partout nicht vorausblicken. Die Aussichten sind aber durchaus rosig, falls der Fuss wieder eine hundertprozentige Belastung zulässt. Auch die designierte Achtelfinal-Gegnerin, die Titelverteidigerin und Weltranglistenerste Naomi Osaka, schleppt eine Knieverletzung mit sich herum und zeigte sich in der 1. Runde bei ihrem mühevollen Dreisatz-Sieg gegen Anna Blinkowa (WTA 84) alles andere als überzeugend.

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