Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Bern schafft Wende in den Schlussminuten

Dank späten Kopfballtoren von Roger Assalé (87.) und Sékou Sanogo (90.) gewinnen die Young Boys daheim gegen den FC Sion 3:2 - nach einem 0:2-Rückstand zur Pause.
Gross der Jubel bei YB nach der Wende gegen Sion (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Gross der Jubel bei YB nach der Wende gegen Sion (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

(sda)

Den Young Boys, dem Schweizer Meister, fällt das Siegen neuerdings nicht mehr so leicht wie im ersten Saisonviertel, in dem sie keine Punkte abgegeben haben. Daheim gegen Luzern (2:3) und beim FC Zürich (3:3) mussten sie in der zweiten Halbzeit schwer arbeiten und alles in die Waagschale werfen. Im Match gegen den FC Sion, dem zuletzt beim 0:0 gegen die Grasshoppers in der Offensive nichts gelungen war, war es nicht anders. Die Sittener gelangten in der ersten Halbzeit nicht viel öfter als zweimal vor das Berner Tor und legten zwei Tore vor. Beide erzielt durch den variablen Flügelspieler Ermir Lenjani, das zweite mit einem von YB-Innenverteidiger Ali Camara abgelenkten Schuss.

Das 0:2 in der Pause stellte das Spielgeschehen auf den den Kopf. Die Berner dominierten die ganze Zeit, vergaben aber viele Chancen, die beste kurz vor der Pause, als Jean-Pierre Nsame einen Foulpenalty über das Tor schoss.

YB-Trainer Gerardo Seoane hatte anfänglich ein paar Leistungsträger geschont. Mit Guillaume Hoarau und Miralem Sulejmani wechselte er nach 58 Minuten gleichsam den Sieg ein. Hoarau verkürzte sechs Minuten später mit einem Kopfball, Sulejmani trat in der Schlussphase die beiden angeschnittenen Corner, die Assalé und Sanogo verwerteten. Die ersten zehn Corner hatten YB nichts eingebracht, die Corner Nummern 11 und 12 führten zur Wende. Zuletzt lautete das Cornerverhältnis 12:0.

Die Sittener hatten zuvor in zwei umstrittenen Strafraumszenen Glück gehabt, dass Schiedsrichter Nikolaj Hänni nicht noch weitere Penaltys für die Berner aussprach. Dies war letztlich unbedeutend, weil die Berner mit eigenen Mitteln und mit einem wahren Kraftakt die Punkte auf ihre Seite brachten.

Telegramm und Rangliste:

Young Boys - Sion 3:2 (0:2)

23'908 Zuschauer. - SR Hänni. - Tore: 17. Lenjani (Toma) 0:1. 28. Lenjani 0:2. 64. Hoarau (Garcia) 1:2. 87. Assalé (Sulejmani) 2:2. 90. Sanogo (Sulejmani) 3:2.

Young Boys: Wölfli; Mbabu, Lauper, Camara, Garcia (76. Aebischer); Fassnacht, Sanogo, Sow (58. Sulejmani), Moumi Ngamaleu (58. Hoarau); Assalé, Nsame.

Sion: Fickentscher; Maçeiras, Neitzke, Ndoye Abdellaoui; Song; Mveng (67. Raphael) Toma (84. Zock), Kouassi, Lenjani; Khasa (53. Djitté).

Bemerkungen: Young Boys ohne Von Ballmoos, Wüthrich und Lotomba (alle verletzt). Sion ohne Mitrjuschkin, Grgic, Carlitos, Adryan, Kukeli, Angha, Maisonnial und Epitaux (alle verletzt). 45. Nsame schiesst Foulpenalty über das Tor. 80. Kopfball von Nsame an die Latte. Verwarnungen: 70. Toma (Foul), 76. Nsame (Foul).

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.