Bernie Ecclestone will kein Rassist sein

Bernie Ecclestone (89) erklärt sich, nachdem Weltmeister Lewis Hamilton ihn im Zug der Rassismus-Debatte in der Formel 1 als «ignorant und ungebildet» bezeichnet hat.

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Ein Interview von Bernie Ecclestone (89) bei CNN letzte Woche geriet vielen Leuten in den falschen Hals

Ein Interview von Bernie Ecclestone (89) bei CNN letzte Woche geriet vielen Leuten in den falschen Hals

KEYSTONE/EPA/SRDJAN SUKI
(sda)

Ecclestone beteuert: «Ich bin nicht gegen schwarze Menschen. Ganz im Gegenteil.» Es sei nicht sein Fehler, dass er weiss und auch etwas kleiner sei als andere. «Schwarze Menschen sollten sich um sich selbst kümmern», erklärte der Brite gegenüber der englischen «Mail on Sunday».

Ecclestone schoss ausserdem Giftpfeile ab in Richtung seinen Nachfolger Chase Carey, den Geschäftsführer der Formel 1. «Ich bin froh, dass Carey gesagt hat, dass ich nicht mehr Teil der Formel 1 sei, denn dann kann man mich auch nicht mit Dingen in Verbindung bringen, die sie nicht geschafft haben.»

Gemäss Ecclestone sei das Coronavirus für die neue Formel-1-Führung gerade im rechten Moment gekommen, denn «so können sie begründen, warum sie viele Ziele nicht erreicht haben». Ihn künftig nicht mehr an die Rennstrecke zu lassen, «würde ich ihnen nicht empfehlen», so Ecclestone.