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Berns Abend zum Vergessen

Der SC Bern kann nicht mehr gewinnen. Nach einem kapitalen Fehlstart muss der Meister beim 2:5 gegen Lausanne die vierte Niederlage in Serie einstecken.
Der SC Bern, hier in Person von Simon Moser, steckt derzeit viel Prügel ein (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Der SC Bern, hier in Person von Simon Moser, steckt derzeit viel Prügel ein (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

(sda)

Nach zuletzt drei Niederlagen und mit einem Wochenende mit zwei der am heissesten gehandelten Herausforderer (Lausanne, Zug) vor sich, hätte man denken können, der SC Bern sei parat für eine zumindest annähernd meisterliche Leistung. Doch weit gefehlt: Bereits nach zehneninhalb Minuten stand es in der PostFinance Arena 3:0 für die Gäste aus Lausanne.

Tyler Moy bei gleichem Spielerbestand, Benjamin Antonietti nach einem Lapsus von Goalie Niklas Schlegel in Unter- und Joël Genazzi in Überzahl sorgten für einen Rückstand, den die Berner nicht mehr aufholen konnten. Zwar verkürzten die Verteidiger Ramon Untersander und Calle Andersson bis zum Ende des Mitteldrittels, doch die Hypothek wog zu schwer. In der 45. Minute sorgte Ronalds Kenins im Powerplay mit seinem ersten Saisontor für klare Verhältnisse.

Überhaupt war der Lausanne HC seinem renommierteren Gegner vor allem in den Special Teams überlegen. Zwei Tore fielen in Überzahl, eines mit einem Mann weniger und eines ins leere Tor. Bern schoss zwar durch Andersson ebenfalls ein Powerplay-Tor, aber es war erst das zweite in sechs Saisonspielen. Da ist eine deutliche Steigerung nötig, wenn es am Samstag in Zug wieder einmal Punkte geben soll.

Für Lausannes Coach Ville Peltonen war es der erste Sieg in Bern, wo er einst Assistenzcoach von Berns Kari Jalonen war. Letztmals hatten die Waadtländer in der Hauptstadt am 23. September 2016 gewonnen. Seither hatte es sechs Niederlagen gegeben.

Telegramm

Bern - Lausanne 2:5 (1:3, 1:0, 0:2)

15'699 Zuschauer. - SR Stricker/Tscherrig, Fuchs/Wolf. - Tore: 3. Moy (Emmerton, Almond) 0:1. 6. Antonietti (Froidevaux/Ausschluss Vermin!) 0:2. 11. Genazzi (Frick/Ausschluss Colin Gerber) 0:3. 14. Untersander (Blum, Rüfenacht) 1:3. 33. Andersson (Arcobello, Ebbett/Ausschluss Stephan) 2:3. 46. Kenins (Bertschy, Genazzi/Ausschluss Praplan) 2:4. 60. (59:36) Jeffrey (Vermin) 2:4 (ins leere Tor).- Strafen: je 4mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Arcobello; Almond.

Bern: Schlegel (6. Caminada); Burren, Koivisto; Andersson, Beat Gerber; Untersander, Blum; Krueger, Colin Gerber; Sciaroni, Mursak, Scherwey; Praplan, Ebbett, Pestoni; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Grassi, Heim, Berger.

Lausanne: Stephan; Lindbohm, Frick; Nodari, Grossmann; Heldner, Junland; Genazzi; Moy, Emmerton, Almond; Bertschy, Jooris, Herren; Vermin, Jeffrey, Kenins; Antonietti, Froidevaux, Leone; Traber.

Bemerkungen: Bern ohne Kämpf (verletzt). Bern von 57:32 bis 58:42 und von 58:48 bis 59:36 ohne Torhüter.

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