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Biel in verrücktem Spitzenkampf mit besserem Ende

Klar geführt, fast verloren, dann in der Verlängerung im Glück: Biel gewinnt einen verrückten Spitzenkampf gegen die ZSC Lions 4:3 in der Overtime.
Biels Goalie Elien Paupe wird vom Zürcher Marco Pedretti in Bedrängnis gebracht (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Biels Goalie Elien Paupe wird vom Zürcher Marco Pedretti in Bedrängnis gebracht (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

(sda)

Zwei Drittel machten die Bieler alles richtig, dann brach das zuvor so solide Fundament innerhalb von 52 Sekunden zu Beginn des Schlussdrittels ein wie ein Kartenhaus. Und dennoch lachten die Seeländer als Letzte. 64 Sekunden, bevor es zum Penaltyschiessen gekommen wäre, erzielte Jason Fuchs den Siegestreffer, dank dem der Rückstand der zweitplatzierten Bieler auf den ZSC noch fünf Punkte beträgt.

Kaum eine Minute zuvor war Roman Wicks vermeintliches 4:3 nach der Video-Konsultation wegen einer knappen Behinderung des Bieler Ersatzgoalies Elien Paupe aberkannt. Die Zürcher haben allen Grund, sich über die erste Niederlage nach fünf Siegen zu ärgern. Zum einen hatten sie 40 Minuten lang zu wenig gemacht, um sich den Erfolg zu verdienen. Zum andern kassierten sie den Ausgleich nach der grossen Wende durch Marc-Antoine Pouliot erst dreieinhalb Minuten vor Schluss.

Biel hatte sich in den ersten zwei Dritteln gegenüber der Niederlage am Vorabend gegen die SCL Tigers deutlich verbessert und wesentlich entschlossener als die Lions gezeigt. Sie waren durch Anssi Salmelas viertes Powerplay-Tor der Saison und Mike Künzle verdient 2:0 in Führung gegangen.

Telegramm

Biel - ZSC Lions 4:3 (1:0, 1:0, 1:3, 1:0) n.V.

5534 Zuschauer. - SR Hebeisen/Müller, Altmann/Wolf. - Tore: 8. Salmela (Cunti/Ausschluss Phil Baltisberger) 1:0. 26. Künzle 2:0. 41. (40:24) Roe (Pettersson, Noreau/Ausschluss Kreis) 2:1. 42. (41:16) Berni (Pettersson) 2:2. 48. Wick (Schäppi) 2:3. 57. Pouliot (Fuchs/Ausschluss Pettersson) 3:3. 64. (63:56) Fuchs (Fey) 4:3. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Biel, 5mal 2 Minuten gegen ZSC. - PostFinance-Topskorer: Rajala; Roe.

Biel: Paupe; Rathgeb, Forster; Fey, Salmela; Moser, Kreis; Sataric; Cunti, Pouliot, Rajala; Tschantré, Ullström, Kessler; Riat, Fuchs, Künzle; Ulmer, Neuenschwander, Kohler; Wüest.

ZSC Lions: Flüeler; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Blindenbacher, Sutter; Pettersson, Roe, Suter; Hollenstein, Krüger, Bodenmann; Chris Baltisberger, Sigrist, Wick; Brüschweiler, Schäppi, Pedretti.

Bemerkungen: Biel ohne Schneider (überzähliger Ausländer), Lüthi, Gustafsson, Hügli und Brunner, ZSC Lions ohne Prassl, Simic, Diem (alle verletzt) und Ortio (überzähliger Ausländer). Tor von Wick wegen Goalie-Behinderung aberkannt (63.).

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