Als Roman Bürki und die Dortmunder um ihr Leben bangten

Heute vor drei Jahren wird die Mannschaft von Borussia Dortmund auf dem Weg zu einem Champions-League-Match zur Zielscheibe eines Bomben-Attentäters. Nur dank viel Glück gibt es keine Toten.

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Beim Attentäter handelte es sich um einen 28-jährigen Elektrotechniker russischer Herkunft, der einen perfiden, von Habgier getriebenen Plan verfolgte
Auch Goalie Roman Bürki, der zum Zeitpunkt des Anschlags einzige Schweizer in Diensten des BVB, sagte als Zeuge vor Gericht aus
Sichtlich geschockt werden BVB-Spieler nach dem Sprengstoffanschlag auf ihren Mannschaftsbus von Polizisten bewacht und begleitet
Beim Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund wurden am Abend des 11. April 2017 drei Sprengsätze gezündet, als sich das Team auf dem Weg zum Westfalenstadion befand. Dort sollte um 20:45 Uhr das Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen die AS Monaco angepfiffen werden
Nicht nur der Team-Bus von Borussia Dortmund wurde beim Anschlag in Mitleidenschaft gezogen
Am schwersten traf es einen durch die Knalls traumatisierten Polizisten und den spanischen Verteidiger Marc Bartra (im Bild), der sich die Speiche am rechten Handgelenk brach und dem sich Splitterteile in den Arm bohrten
Den Gerichtsakten zufolge hatte Sergej W. (Bildmitte) vor dem Anschlag mit geliehenem Geld eine hohe Summe auf einen fallenden Kurs der BVB-Aktie gewettet. Im November 2018 wurde er wegen versuchten 28-fachen Mordes zu 14 Jahren Gefängnis verurteilt