Billie Jean King - die Pionierin der Gleichberechtigung

Am 1. Mai 1981 machte Billie Jean King ihre Homosexualität öffentlich. Sie zählt nicht nur zu den besten Tennis-Spielerinnen aller Zeiten, sie hat auch im Kampf für Gleichberechtigung viel bewegt.

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Die Amerikanerin zählt nicht nur zu den besten Tennis-Spielerinnen aller Zeiten, sie hat auch abseits des Platzes als Kämpferin für Gleichberechtigung viel bewegt. Ein wichtiger Schritt war dabei die Gründung der WTA im Jahr 1973, die sie mitinitiierte
Dass das Tennis heute zu den wenigen Sportarten gehört, in der auch bei den ganz grossen Turnieren die Frauen ebenso viel Preisgeld wie die Männer erhalten, ist auch Kings Verdienst
Ihren wichtigsten Sieg feierte Billie Jean King bei keinem Grand-Slam-Turnier, sondern am 20. September 1973 in einem Showkampf, der als «Battle of the Sexes» in die Geschichte einging
Billie Jean King gewann 1966 in Wimbledon ihren ersten von zwölf Grand-Slam-Titel im Einzel
Das Duell endete mit einem klaren 6:4, 6:3, 6:3-Sieg der Amerikanerin
Billie Jean King (rechts) und ihre langjährige Doppelpartnerin Ilana Kloss schiessen ein Selfie. Die beiden sind seit über 30 Jahren ein Paar
Billie Jean King nimmt am 24. Juni 2018 an der New York Pride teil
Bereits vor dem Match lassen Bobby Riggs und Billie Jean King die Muskeln spielen. Das Duell der Geschlechter sorgt 1973 für Aufsehen. Der damals 55-jährige frühere Wimbledonsieger Bobby Riggs fordert die 29-jährige Weltklasse-Tennisspielerin Billie Jean King zu einem Schaukampf heraus