Der Todestag Viktor Kortschnois jährt sich zum vierten Mal

Den Namen Viktor Kortschnoi kennt fast jeder Schweizer ab mittleren Alters - auch über die Schachwelt hinaus. Der Todestag des in die Schweiz emigrierten Russen jährt sich am 6. Juni zum vierten Mal.

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Der Schach-Grossmeister Viktor Kortschnoi mit Langlaufskiern in der Schweiz, um 1978. Kortschnoi emigrierte 1976 von der UdSSR in die Schweiz. Dort erhielt er 1991 im aargauischen Wohlen das Schweizer Bürgerrecht
Viktor Kortschnoi (rechts) 1981 in Meran in Südtirol im WM-Duell gegen den Russen Anatoli Karpow, der sich mit 6:2-Siegen durchsetzte. Gleichwohl: Kortschnoi galt später für viele als der stärkste Schachspieler des zwanzigsten Jahrhunderts, der nie Weltmeister wurde
Viktor Kortschnoi präsentiert im März 2006 in Wohlen voller Stolz seine Trophäen-Sammlung
Viktor Kortschnoi im November 1968 an der Schacholympiade in Lugano
Viktor Kortschnoi war bis ins hohe Alter am Brett aktiv. 2006 wurde er Senioren-Weltmeister, im Januar 2007 belegte er noch Rang 85 in der Weltrangliste. Damit war er seit deren Einführung der älteste Spieler in den Top 100. Am 6. Juni 2016 verstarb die Schach-Legende 85-jährig in Wohlen