Jakob «Köbi» Kuhn im Alter von 76 Jahren gestorben

Die Schweiz trauert um Jakob «Köbi» Kuhn. Der frühere Trainer der Schweizer Nationalmannschaft ist nach langer Krankheit im Alter von 76 Jahren gestorben.

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Die Schweiz trauert um Köbi Kuhn: Im Alter von 76 Jahren ist der frühere Nationalcoach gestorben (Bild: Keystone/GEORGIOS KEFALAS)
Als Spieler (1960 - 1977) war Jakob Kuhn berühmt und vielleicht der beste Schweizer seiner Zeit. Als Nationaltrainer (2001 - 2008) war er populär. Im Volk war er durch alle Generationen und Schichten hindurch einfach «Köbi». Das Foto entstand im September 2018, wenige Tage vor seinem 75. Geburtstag (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ)
Auch wenn seine Karriere als Nationaltrainer an der Heim-EM mit einer grossen Enttäuschung und dem vorzeitigen Ausscheiden in den Gruppenspielen endete, wurde er von Spielern und Fans nochmals gefeiert: Ein «Merci, Köbi»-Banner machte im St.-Jakob-Park die Runde (Bild: KEYSTONE/EDDY RISCH)
Zuletzt litt Köbi Kuhn, hier im Juni 2017 an der Seite seiner Gattin Jadwiga, an einer Lungenentzündung. 2011 wurde beim Zürcher eine chronisch lymphatische Leukämie diagnostiziert (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)
Sieben Jahre lang war Köbi Kuhn Trainer der Schweizer Nationalmannschaft und damit so lange wie kein anderer nach dem 2. Weltkrieg (Bild: KEYSTONE/AP/MATT DUNHAM)
Nach der Entlassung von FCZ-Trainer Max Merkel wurde Köbi Kuhn, hier neben Masseur Hermann Burgermeister, im Mai 1983 mit dem Coaching der ersten Mannschaft beauftragt (Bild: KEYSTONE)
Freundlich, ruhig, empathisch und verständnisvoll. So kannte die Schweiz den Köbi. Die Spieler gingen für ihn durchs Feuer, weil er authentisch war und weil er die Dynamiken innerhalb der Mannschaft spürte wie kaum einer sonst (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)
Als Spieler lief Köbi Kuhn während 17 Jahren für «seinen» FC Zürich auf. Es waren goldene Jahre für den FCZ. Kuhn führte den Verein zu sechs Meistertiteln, fünf Cupsiegen und zweimal in die Halbfinals des Meistercups (Bild: KEYSTONE/STR)
Unter Kuhn nahm die Schweiz an drei Endrunden in Folge teil. Kein anderer Nationalcoach hat das geschafft (Bild: KEYSTONE/FRANCO GRECO)
2014 starb seine grosse Liebe Alice, um die sich Köbi immer liebevoll gekümmert hat (Bild: KEYSTONE/EDDY RISCH)