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"Bin absolut von GC überzeugt"

Der Bart ist etwas länger, die Denkfalten etwas tiefer. Ansonsten mutet bei Thorsten Finks Rückkehr in die Super League als Trainer von GC vieles gleich an, wie bei seinem ersten Auftritt in Basel.
Der neue starke Mann bei GC: Thorsten Fink (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Der neue starke Mann bei GC: Thorsten Fink (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

(sda)

Der Bart ist etwas länger, die Denkfalten etwas tiefer. Ansonsten mutet bei Thorsten Finks Rückkehr in die Super League als Trainer von GC vieles gleich an, wie bei seinem ersten Auftritt in Basel.

Der Siegeshunger, die totale Überzeugung von seiner Sache und die Winner-Mentalität sind ihm geblieben. Thorsten Fink, der die Schweiz und den FC Basel 2011 nach drei Titeln in zwei Jahren in Richtung Hamburg verlassen hatte, macht bei seiner Vorstellung auf dem GC-Campus in Niederhasli keinen Hehl daraus, wo er die Grasshoppers sieht. "Ich bin vom Projekt GC absolut überzeugt", sagt der 50-Jährige. Noch seien Mannschaften wie die Young Boys und Basel den Grasshoppers zwar voraus, gibt Fink zu. Er lässt aber keinen Zweifel daran, dass GC unter ihm den Abstand verringern werde.

Es ist diese Winner-Mentalität, die die GC-Führung um CEO Manuel Huber und Sportchef Mathias Walther als eine der wichtigsten Anforderungen an den neuen Trainer stellten. "Wir wollten einen Leader, der sofort auf die Mannschaft einwirken kann", bestätigt Walther. "Einen Leader aber auch, der über das Saisonende hinaus bereit ist, GC voranzutreiben."

In Fink haben die im Abstiegskampf steckenden Grasshoppers einen solchen Kandidaten gefunden - zumindest mit Abzügen. Denn Finks Einjahresvertrag mit Option gilt für die Challenge League nicht. Doch nach dem wichtigen 4:3-Sieg vergangenen Samstag gegen den direkten Konkurrenten Lugano haben sie in Niederhasli neuen Mut geschöpft. Der Abstieg geistert beim Tabellensiebten trotz der nur vier Punkte Vorsprung auf Schlusslicht Lausanne-Sport seit Finks Ankunft nicht mehr als mögliches Szenario herum.

In der Tat hat GC bereits seit der Absetzung von Murat Yakin als Chefcoach Anfang Monat unter dem Interimstrio Walther, Assistent Patrick Schnarwiler und Konditionstrainer Timo Jankowski wieder Aufwärtstendenz gezeigt. Um das Momentum weiter zu nutzen, will Fink im Team vorerst nicht allzu viel ändern. In vier Tagen steht in Lausanne schon die nächste wegweisende Partie an - "Endspiel", nennt es der neue GC-Cheftrainer, der während seiner Anstellung in Hamburg Erfahrungen im Abstiegskampf sammelte.

Leader Fink besser als Leader Yakin

Siegeshunger und Winner-Mentalität - Worte, die auf dem GC-Campus auch vor acht Monaten die Runde machten. Es war am Tag, an dem Finks Vorgänger Murat Yakin als Trainer vorgestellt wurde. Mit ähnlich markigen Worten wie Fink war Yakin als neuer Hoffnungsträger beim Schweizer Rekordmeister präsentiert worden. Vor 14 Tagen endete Yakins Engagement als grosses Missverständnis.

Ein Missverständnis, das sich mit dem Mann aus dem Ruhrgebiet kaum wiederholen wird. Im Gegensatz zu Yakin besitzt Fink mehr Feingefühl für zwischenmenschliche Beziehungen. Und für die GC-Führung wohl noch wichtiger: Fink steht in keinem Verhältnis zu Erich Vogel, der zuletzt immer wieder von aussen Einfluss auf wichtige Entscheide bei GC genommen haben soll.

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