Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

BMC gewinnt Duell gegen Sky - Van Avermaet neuer Leader

Die BMC-Zeitfahrspezialisten behalten an der Tour de France gegen das Quartett von Quick Step knapp die Oberhand. Greg van Avermaet holt sich das gelbe Trikot, während die Favoriten aufholen.
Tom Mustroph, Cholet
Das Team BMC auf dem Weg zum Sieg im Mannschaftszeitfahren (Bild: KEYSTONE/AP/CHRISTOPHE ENA)

Das Team BMC auf dem Weg zum Sieg im Mannschaftszeitfahren (Bild: KEYSTONE/AP/CHRISTOPHE ENA)

Beim Teamzeitfahren der Tour de France am Montag in Cholet machte es der belgische Rennstall Quick Step spannend. Als vorletztes aller Teams gestartet, verloren die Blauen zwar schnell zwei Fahrer. Auch Fernando Gaviria, strahlender Sieger der Auftakt-Etappe und mit grosser Hoffnung auf eine Wiedereroberung der Führung ins Rennen gegangen, musste dem höllischen Tempo der Kollegen Tribut zollen.

Rumpfteam harmoniert ausgezeichnet

Kurz machte sich Panik breit, die Formation löste sich auf. Dann aber fing sich die Truppe wieder. Sie liess sich auch nicht beirren, als ein dritter und später gar ein vierter Kollege noch die Segel strich. Das Rumpfteam harmonierte prächtig und schoss mit einem Rückstand zwischen drei und vier Sekunden auf BMC über den nordfranzösischen Asphalt. Vor dem Start lagen die Quick-Step-Profis in breiter Front im vorderen Bereich des Klassements. Zwei Fahrer waren besser als der beste BMC-Fahrer platziert, zwei weitere mit der gleichen Zeit wie der spätere Leader van Avermaet. Am Ende lief es auf ein Duell zwischen Ex-Weltmeister Philippe Gilbert und Olympiasieger van Avermaet hinaus. Gilbert brachte zwei Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann mit. Würde Gilbert es schaffen, oder würde die Zeit von van Avermaet standhalten? Die BMC-Fahrer hielt es kaum auf ihren Sitzen im Ziel, auf denen sie als Führende Platz genommen hatten. Am Ende war die Erleichterung gross. Quick Step hatte sieben Sekunden Rückstand und fiel noch hinter Team Sky zurück. «Natürlich ist die Enttäuschung riesengross. Aber wir haben es uns auch selbst zuzuschreiben», meinte Gilbert und spielte dabei auf den Chaosmoment an. Im BMC-Lager herrschte hingegen eitel Freude. «Es ist schön, wieder das gelbe Trikot zu haben. Und es ist gut, dass Richie wieder nach vorn gekommen ist», sagte van Avermaet in der Mixed Zone. Erleichterung herrschte bei Team Sky. Denn durch den zweiten Platz im Teamzeitfahren rutschte Co-Captain Geraint Thomas auf Gesamtplatz 3 vor, und Noch-Chef Froome ist wieder inmitten all der anderen Klassement-Kandidaten, nur zwei Sekunden hinter den Spaniern Alejandro Valverde und Mikel Landa, deren vier hinter BMC-Mann Porte, aber fünf Sekunden vor Landsmann Adam Yates, deren elf vor Ex-Toursieger Vincenzo Nibali und 20 vor Romain Bardet. Die Gesamtwertung ist wieder offen.

Tour de France. 3. Etappe, Mannschaftszeitfahren in Cholet (35,5 km): 1. BMC (u. a. mit Van Avermaet/BEL, Porte/AUS, Van Garderen/USA, Küng/SUI 0:26 zurück und Schär/SUI 3:05) 38:46 (54,944 km/h). 2. Sky (Froome/GBR und Thomas/GBR) 0:04 zurück. 3. QuickStep Floors (Jungels/LUX, Gilbert/BEL, Alaphilippe/FRA und Gaviria/COL 4:47) 0:07. 4. Mitchelton-Scott (Yates/GBR) 0:09. 5. Sunweb (Dumoulin/NED) 0:11. 6. Cannondale-Drapac (Uran/COL) 0:35. 7. Bora-Hansgrohe (Majka/POL und Sagan/SVK 2:26) 0:50. 8. Astana (Fuglsang/DEN) 0:51. 9. Katjuscha-Alpecin (Sakarin/RUS, Martin/GER und Kittel/GER 3:20). 0:53. 10. Movistar (Quintana/COL, Valverde/ESP und Landa/ESP). 0:54. 11. Bahrain-Merida (Nibali/ITA) 1:06. 12. AG2R La Mondiale (Bardet/FRA, Frank/SUI und Dillier/SUI 2:39). 1:15. 13. LottoNL-Jumbo (Kruijswijk/NED und Roglic/SLO), gleiche Zeit. – 22 Mannschaften gestartet und klassiert.
Gesamtklassement: 1. Van Avermaet 9:08:55. 2. Van Garderen, gleiche Zeit. 3. Thomas 0:03. 4. Gilbert 0:05. 5. Jungels 0:07. 6. Alaphilippe, gleiche Zeit. 7. Dumoulin 0:11. 8. Andersen (DEN). 9. Matthews (AUS), beide gleiche Zeit. 10. Uran 0:35. Ferner: 13. Fuglsang 0:51. 14. Porte, gleiche Zeit. 15. Sakarin 0:52. 16. Valverde 0:53. 17. Landa, gleiche Zeit. 18. Froome 0:55. 20. Yates 1:00. 22. Nibali 1:06. 25. Bardet 1:15. 59. Quintana 2:08. 61. Frank 2:19. 75. Küng 2:50. 80. Sagan 3:00. 110. Gaviria 4:44. 138. Schär 6:57. 162. Dillier 10:02. – 174 Fahrer gestartet und klassiert.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.