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Bob Jungels gewinnt überraschend in Lüttich

Bob Jungels entscheidet überraschend den Rad-Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich für sich. Der 25-Jährige aus Luxemburg düpiert die Favoriten mit einem Angriff gut 20 km vor dem Ziel.
Bob Jungels freut sich über seinen Triumph in Lüttich (Bild: KEYSTONE/AP/FRANCOIS WALSCHAERTS)

Bob Jungels freut sich über seinen Triumph in Lüttich (Bild: KEYSTONE/AP/FRANCOIS WALSCHAERTS)

(sda)

Bob Jungels entscheidet überraschend den Rad-Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich für sich. Der 25-Jährige aus Luxemburg düpiert die Favoriten mit einem Angriff gut 20 km vor dem Ziel.

Jungels, der für das erfolgsverwöhnte Team QuickStep fährt, erreichte das Ziel nach 258,5 Kilometern solo. Auf die Plätze 2 und 3 fuhren der Kanadier Michael Woods und der Franzose Romain Bardet.

Der Vorjahressieger und grosse Favorit Alejandro Valverde aus Spanien kam mit der ersten Verfolgergruppe ins Ziel, klassierte sich aber ausserhalb der Top 10. Der Mitfavorit Julian Alaphilippe, ein Teamkollege von Jungels, verpasste das Podium als Vierter nur ganz knapp.

Valverde und Alaphilippe, der am Mittwoch mit der Flèche Wallone die Hauptprobe für Lüttich gewonnen hatte, sowie die restlichen Favoriten waren sich bei der Verfolgung nicht einig, so dass der ausgerissene Jungels im letzten Frühjahrs-Klassiker einen Vorsprung von 37 Sekunden ins Ziel rettete.

Jungels, bei Trek einst ein Lehrling von Fabian Cancellara, feierte den grössten Erfolg seiner Karriere. Seinen bisher wertvollsten Sieg hatte er letztes Jahr in der 15. Etappe des Giro d'Italia errungen. Für die in diesem Frühjahr dominierende belgische QuickStep-Mannschaft fuhr der luxemburgische Meister den 27. Saisonsieg heraus.

Michael Albasini und Reto Hollenstein, die beiden einzigen gestarteten Schweizer, hatten im vierten von fünf sogenannten Radsport-Monumenten mit der Entscheidung wie erwartet nichts zu tun.

Albasini, vor zwei Jahren Zweiter und letztes Jahr Fünfter, hatte im Winter mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und kam bisher überhaupt nicht auf Touren. Er verlor den Anschluss knapp 80 Kilometer vor dem Ziel und gab das Rennen danach auf.

Reto Hollenstein klassierte sich mit einem Rückstand von 18:15 Minuten im 127. Rang.

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